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Hellraiser Revival: Was taugt das Cenobite-Comeback?

Hellraiser: Revival will das 40-jährige Franchise zurück zu seinen Wurzeln führen. Kotaku und Eurogamer beschreiben Saber Interactives Spiel als uneben – aber aufrichtig.

3 Min. Lesezeit
Hellraiser Revival: Was taugt das Cenobite-Comeback?AI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Hellraiser: Revival im Test – zwei Reviews, ein ehrlicher Befund.

Pinhead ist zurück – und mit ihm das gesamte Höllen-Universum der „Hellraiser"-Reihe, vierzig Jahre nach Clive Barkers Original. Für Horror-Fans heißt das: Du bekommst endlich wieder ein Spiel, das sich traut, zurück zur Ursprungsvision zu gehen. Die ersten großen Reviews von Kotaku und Eurogamer liegen vor, und sie zeichnen ein ehrliches, gespaltenes Bild. Wir schauen uns an, was die beiden Redaktionen tatsächlich schreiben.

Schon der Eingangssatz von Eurogamer bringt das Dilemma auf den Punkt: Wie belebt man eine Reihe wie Hellraiser wieder, wenn das Quellmaterial vierzig Jahre und diverse Medien umspannt – Filme, Comics, Hörspiele, Fan-Erzählungen – alle mit völlig unterschiedlichen Tönen und Fangemeinden? Was bleibt drin, was fliegt raus, wo fängt man überhaupt an?

Vierzig Jahre Stoff, ein Entwickler mit ehrlicher Absicht

Eurogamer attestiert Saber Interactive genau diesen Zwiespalt: Der Entwickler kämpft während des gesamten Spiels mit der Frage, was die Reihe heute noch sein kann. Das Ergebnis beschreibt das Magazin mit einer Formel, die so treffend wie ambivalent klingt.

A messy, uneven, but earnest, often fascinating sort of tribute that, boldly, goes back to the beginning.

Quelle: Eurogamer

Übersetzt: chaotisch, uneben, aber aufrichtig – und stellenweise richtig faszinierend. Das ist kein vernichtendes Urteil, aber auch keine Lobeshymne. Es ist das, was du bekommst, wenn jemand mit viel Herz und zu viel Material an den Start geht.

Pinhead und das Labyrinth – Schmerz als Eintrittspreis

Kotaku greift den Kern der Reihe auf: Pinhead, die unheiligen Cenobites und das Labyrinth, in dem göttliche Freuden warten. Aber wer dort hinwill, zahlt einen Preis, der über das Übliche hinausgeht.

While Pinhead and the unholy Cenobites have some divine pleasures waiting for you in the Labyrinth, they won't come without considerable suffering.

Quelle: Kotaku

Das ist Hellraiser in einem Satz: Nichts ist umsonst, jede Lust hat ihren Preis, und der heißt Schmerz. Was das im Spiel konkret bedeutet – ob du stundenlang durch groteske Puzzles irrst, dich durch Kämpfe mit den Cenobites quälst oder moralische Dilemmata über dich ergehen lassen musst – darüber schweigen die vorliegenden Ausschnitte. Klar ist nur: Wer sich auf „Revival" einlässt, sollte das Original von Clive Barker im Hinterkopf haben.

Zwei Tests, ein gemeinsames Bild

Beide Redaktionen scheinen sich trotz unterschiedlicher Schwerpunkte einig: Das Spiel ist kein glatter Reboot, sondern eine bewusst holprige Hommage. Eurogamer nennt es einen „tribute" – Tribut, nicht Neuerfindung. Kotaku deutet in dieselbe Richtung, wenn es um die „divine pleasures" und das „considerable suffering" geht.

Was die beiden Kritiker verbindet, ist auch das, was Saber Interactive von vielen anderen Franchise-Revivals unterscheidet: der Verzicht auf Anbiederung. Statt die Reihe für ein neues Publikum zu glätten, geht „Revival" den unbequemeren Weg zurück zu den Wurzeln. Dass das nicht jedem schmeckt, ist fast schon logisch.

Was du als Spieler mitnehmen solltest

Wenn du Hellraiser-Fan der ersten Stunde bist und Barkers Originalvision vermisst hast, klingt „Revival" nach genau deinem Titel. Wenn du nur gruselige Atmosphäre suchst und mit Heavy-Horror-Ästhetik nichts anfangen kannst, könnten dich die „considerable suffering"-Passagen abschrecken – oder du findest darin genau das, was Casual-Horror nicht liefert.

Mein ehrlicher Rat: Warte auf das Consensus-Bild der ersten Woche. Aktuell sieht es nach einem Spiel aus, das du entweder liebst oder hasst – ein Mittelding scheint kaum möglich. Wer neugierig genug ist, sollte sich vor allem fragen, wie viel „going back to the beginning" er oder sie wirklich verträgt.

Quellen

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AI-unterstützt · redaktionell betreut

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