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Warum Liquid Glass am neuen iPhone-Duo endlich funktioniert

WIRED hat sich das umstrittene Liquid-Glass-Design an einem deutlich andersartigen iPhone-Duo angesehen. Laut der Redaktion passen die einzelnen Elemente erst in dieser Kombination zusammen.

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Warum Liquid Glass am neuen iPhone-Duo endlich funktioniertAI MODIFIED

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TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Liquid Glass endlich sinnvoll: Das neue iPhone-Duo überzeugt.

„Liquid Glass finally makes sense“ – so bringt WIRED das neue iPhone Duo und Apples überarbeitete Oberfläche zusammen. Hinter dieser Einordnung steckt mehr als ein gefälliger Look: Apple räumt ein, dass der ursprüngliche Ansatz zu stark auf Glanz, Reflexionen und farbliche Effekte setzte. Bereits in Apples eigener Pressemitteilung waren some Texte kaum lesbar, Nutzer berichteten von ständigen Spiegelungen und störenden Farbwechseln.

Der entscheidende Wandel kam mit iOS 27 und den Updates für Apples andere Softwarestrukturen. Die Bedienelemente gewannen an Klarheit und Struktur, und der Look richtete sich stärker danach, wie das System funktioniert. Für dich heißt das: Die Diskussion über Liquid Glass verliert etwas von ihrer Schärfe, weil Apple nicht mehr nur die neue Oberflächensprache zeigt, sondern den praktischen Nutzen.

Apple baut den ursprünglichen Effekt zurück

Der Regler in den Einstellungen

Apple reagierte auf die Kritik, ohne Liquid Glass vollständig aufzugeben. Das Unternehmen erklärte, die Oberfläche diffus zu abstimmen, damit komplexe Inhalte lesbar bleiben. Gleichzeitig räumte es ein, dass nicht alle Nutzer denselben Effekt möchten: Die einen bevorzugen eine stärker getönte Darstellung, andere wünschen sich Liquid Glass noch klarer.

Diese Entscheidung kannst du über den Liquid Design Slider in den Einstellungen selbst treffen. Der Indie-Entwickler Ben Rice McCarthy, verantwortlich für Apps wie Obscura und Indigo, schob den Regler in seinem Test sofort auf die stärkste Tönung. Danach waren die von ihm kritisierten Lesbarkeitsprobleme für ihn weitgehend verschwunden.

McCarthy bleibt zwar grundsätzlich kritisch. Seine Bilanz fällt für das neue System deutlich besser aus: Liquid Glass habe viele Probleme ohne ausreichende Lösungen eingeführt, doch die aktuellen Betriebssysteme hätten einen großen Teil davon gelöst oder verbessert. Besonders wichtig sei die Anpassungsfähigkeit der Oberfläche. Buttons können zu Menüs anwachsen, Bedienelemente verschmelzen und teilen sich beim Wechsel zwischen Ansichten wie Zellen, während Toolbars sich je nach Größe des Fensters aus- und wieder zusammenziehen.

Das Duo passt zu einer flexiblen Oberfläche

Zwei Displays mit demselben Seitenverhältnis

Beim iPhone Duo passt die Software erstmals sichtbar zur Hardware. Das Gerät ist im geschlossenen Zustand passportförmig, breiter und gedrungener als die inzwischen höheren iPhones. Im geöffneten Zustand orientiert es sich von selbst quer und erinnert an das Format des iPad Mini*. Apple wollte den abrupten Wechsel vermeiden, der bei rivalisierenden faltbaren Smartphones häufig zwischen den Displays sichtbar ist.

Der Übergang beginnt bereits bei der Konstruktion. Apples Vizepräsidentin für Industrial Design, Molly Anderson, erklärte im September-Keynote-Video, das Duo sei um ein einheitliches Seitenverhältnis für beide Displays herum entwickelt worden. Software und Hardware arbeiten dabei zusammen: Inhalte bewegen sich nahtlos von einem Bildschirm auf den anderen, statt jedes Mal neu eingefügt zu werden.

Die Bedienelemente bleiben an der Seite

Liquid Glass gibt Apple auf dem Duo außerdem mehr Freiheit bei der Positionierung wichtiger Steuerungen. Im geschlossenen Zustand schafft die seitliche Anordnung zusätzlichen Raum für Inhalte. Im geöffneten Zustand bleiben die Bedienelemente am selben Ort, sodass du sie nicht jedes Mal neu suchen musst. Drehst du das Gerät, ordnen sich die Elemente neu an und passen sich der jeweiligen Situation an.

Genau darin liegt für WIRED der Unterschied zur bloßen Ästhetik: Das Design unterstützt die Funktionalität des faltbaren Geräts, statt Inhalte und Bedienung gegeneinander antreten zu lassen. Auf anderen Apple-Geräten nähert sich der überarbeitete Look laut WIRED wieder stärker dem wasserartigen Aqua-Interface an, das Apple im Jahr 2000 eingeführt hatte. Auf dem iPhone ist Liquid Glass wieder nutzbar, auf dem Duo wird es zum Erlebnis.

iOS 27 stellt Inhalte wieder in den Vordergrund

Mehr Klarheit statt Dauereffekt

Der größte Unterschied zur umstrittenen Einführung liegt nicht in einer einzelnen Animation. Apple hat die Prioritäten neu verteilt: Bedienelemente sollen sich klar vom Inhalt abheben, und die Oberfläche soll nicht länger mit Reflexionen, Glanz und flackernden Farbübergängen um Aufmerksamkeit kämpfen.

Apples Human-Interface-Designer Shubham Kedia beschrieb die Neuerung im Keynote-Video als natürlichen_iterativen Prozess. Das Team habe das Feedback der Nutzer ausdrücklich berücksichtigt und das neue Design entsprechend verfeinert. Kedia sprach damit eine der Kritiken am Original direkt an, ohne sich für die entstandenen Probleme ausdrücklich zu entschuldigen.

Die technische Grundlage bildet das Vision Pro, dessen Mixed-Reality-Headset die translucente Designsprache inspirierte. Apple übertrug sie anschließend auf Millionen anderer Geräte. Diese Verbreitung machte die Schwächen sichtbar: fehlende Klarheit zwischen den Geräten beeinträchtigte die Barrierefreiheit, während konstante Spiegelungen und Farbwechsel als Ablenkung kritisiert wurden.

Mit iOS 27 und den begleitenden Updates verschiebt sich die Gestaltung wieder in Richtung der ursprünglichen Designidee von Steve Jobs: Design zeigt sich nicht nur im Erscheinungsbild, sondern vor allem darin, wie es funktioniert. WIRED beschreibt die aktuellen Systeme deshalb als stabiler und weniger fragil. Sie seien zunehmend auf das jeweilige Gerät abgestimmt, statt einer universellen Ästhetik mit Gewalt überzustecken.

Noch nicht alles ist abgeschlossen

Apple zahlt mit einem langen App-Übergang

Die positive Gesamtbilanz bedeutet nicht, dass Liquid Glass bereits fehlerlos ist. McCarthy sieht weiterhin ungelöste Unregelmäßigkeiten und fordert mehr Konsistenz bei den verwendeten Materialien. Sobald die zugrunde liegenden Bildsprachen nicht mehr zueinander passen, würden die Metaphern auseinanderfallen.

Auch die Unterstützung des neuen Duos verlangt Arbeit von den Entwicklern. Der Entwickler Steve Troughton-Smith schrieb, es könne sechs Monate bis ein Jahr dauern, bis manche iPhone-Apps das Duo richtig unterstützen. Viele Teams seien noch damit beschäftigt, den bereits im Vorjahr begonnenen Wechsel zu Liquid Glass abzuschließen.

Damit bleibt Apples neue Vision nicht nur eine Geschichte über ein gelungenes Design. Sie zeigt zugleich, wie lange sich die Anpassung von Apps und Oberflächen ziehen kann. Das iPhone Duo macht Liquid Glass verständlicher, weil das neue Interface seine Stärken auf diesem Gerät sichtbar ausspielt. Dennoch wird der praktische Erfolg des Systems erst dann vollständig sichtbar, wenn die Apps den neuen Formfaktor mitnehmen.

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Quellen

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AI-unterstützt · redaktionell betreut

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