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70. London Film Festival: „Elsinore“ eröffnet mit Tränen und Jubel

Das 70. BFI London Film Festival hat am Mittwochabend mit „Elsinore“ und einem tränenreichen Auftritt von Andrew Scott im Royal Festival Hall begonnen. Der Film von Simon Stone gilt schon jetzt als heißer Anwärter auf die Awards-Saison.

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70. London Film Festival: „Elsinore“ eröffnet mit Tränen und JubelAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Tränen, dann Disco: So startete „Elsinore“ das 70. London Film Festival.

Mittwochabend, Royal Festival Hall, London. Die Lichter gehen aus, „Elsinore“ läuft – und am Ende bleiben die Taschentücher im Saal nicht trocken. Variety zufolge mussten weite Teile des Publikums beim Abspann erstmal kräftig schlucken. Dann trat Andrew Scott auf die Bühne, und der ganze Saal wechselte von Schniefen zu Standing Ovations.

So hat das 70. BFI London Film Festival seine Pforten geöffnet – mit einem Film, der laut Deadline schon jetzt als „buzzy awards season frontrunner“ gehandelt wird. Für dich heißt das: Wer in den nächsten Monaten über die Oscars, Golden Globes und Co. spricht, kommt an „Elsinore“ kaum vorbei. Und wer Andrew Scott bisher vor allem aus „Fleabag“ kennt, sollte sich auf einen anderen Tonfall einstellen.

Denn „Elsinore“ ist offenbar kein leichtes Vergnügen. Regisseur Simon Stone, der laut Deadline mit seinem Cast zur Premiere anreiste, liefert genau die Sorte Film, die Kritiker zum Schwärmen und Publikum zum Weinen bringt.

Wer steht hinter „Elsinore“?

Regie führt Simon Stone, ein australischer Theatermacher, der auch auf der großen Leinwand zunehmend für Aufsehen sorgt. Für „Elsinore“ hat er ein Ensemble versammelt, das in der britischen Filmlandschaft kaum prominenter sein könnte: Neben Andrew Scott in der Hauptrolle spielen Olivia Colman, Billie Piper und Johnny Flynn. Zum erweiterten Cast zählen laut Deadline außerdem Luke Thompson, David Dawson und Monica Dolan.

Dass ausgerechnet diese Besetzung zur Europapremiere gemeinsam auf der Bühne stand, ist kein Zufall: „Elsinore“ erzählt offenbar eine Geschichte, die ohne dieses Kaliber an Schauspielern nicht funktionieren würde – sonst hätte Stone wohl kaum alle gleichzeitig an einem Abend versammelt.

London als Heimspiel – und ein ungewöhnliches Disco-Album

Für Stone und sein Team ist die Londoner Premiere laut Deadline ein Heimspiel: Das Screening wird als „passionate homecoming screening“ beschrieben. Hier kommt ein Film zurück, der eine Verbindung zur Stadt hat – seien es Drehorte, Produktionspartner oder schlicht das britische Ensemble.

Und dann wäre da noch das Detail aus der Variety-Schlagzeile, das stutzen lässt: „The Ethel Merman Disco Album“. Was genau es damit auf sich hat, geht aus den vorliegenden Berichten nicht eindeutig hervor – es klingt nach einem musikalischen Moment im Programm des Abends, der zwischen all der Dramatik für einen unerwarteten Stimmungswechsel sorgte. Genau dieser Bruch – erst Tränen, dann Disco – scheint den Eröffnungsabend geprägt zu haben.

Was bedeutet das für die Awards-Saison?

Mit „Elsinore“ als Eröffnungsfilm haben die Veranstalter auf einen Titel gesetzt, der bereits im Vorfeld als Preisträger gehandelt wurde. Das ist ein klassisches Signal: Wir eröffnen mit dem Film, über den die nächsten Monate geredet wird. Deadline spricht von einem „buzzy awards season frontrunner“ – also einem Film, der in der Branche schon vor dem offiziellen Start als Favorit gilt.

Für dich als Filmfan heißt das: Wenn du wissen willst, wo die Awards-Saison 2026/27 ihren Anfang nimmt, hast du gerade deine Antwort bekommen – Mittwochabend, Royal Festival Hall, ein bisschen Ethel Merman und sehr viele Tränen.

Quellen

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