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Matthias Brandts erster Schritt zum Traumberuf war überraschend nüchtern

Matthias Brandt fragte als junger Mensch beim Arbeitsamt, wie man Schauspieler wird. Die dpa berichtet über seinen Berufswunsch, seine anfängliche Schüchternheit und die Reaktion seiner Eltern.

4 Min. Lesezeit
Matthias Brandts erster Schritt zum Traumberuf war überraschend nüchternAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Matthias Brandt beim Arbeitsamt: Seine Geschichte zum Traumberuf.

Matthias Brandt ist 65 Jahre alt und heute vor allem als feinsinniger TV-Kommissar Hanns von Meuffels aus „Polizeiruf 110“ bekannt. Sein beruflicher Anfang war weniger geradlinig: Als sehr zurückhaltender und schüchterner Jugendlicher wollte er Schauspieler werden, wusste aber nicht, wen er dazu befragen sollte. Also rief er beim Arbeitsamt an.

Brandt erzählte diesen Moment in der Radio-Bremen-Talkshow „3nach9“ im Gespräch mit Moderator Giovanni di Lorenzo. Die Geschichte ist deshalb mehr als eine Anekdote über seinen ersten Schritt. Sie zeigt, wie aus einem zurückhaltenden Jugendlichen ein vielfach ausgezeichneter Schauspieler wurde und welche Unterstützung seine Eltern ihm gaben.

Ein Anruf beim Arbeitsamt statt eines geplanten Castings

Der erste konkrete Schritt

Brandt erinnert sich nicht an ein Casting oder an einen bereits ausgearbeiteten Plan für seine Schauspielausbildung. Der Ausgangspunkt war eine praktischefrage: Er wollte wissen, wie er in den Schauspielberuf findet. Weil er niemanden kannte, den er dazu fragen konnte, rief er kurzerhand beim Arbeitsamt an.

Das Arbeitsamt schickte ihm daraufhin eine Broschüre zu. Diese Broschüre half ihm schließlich weiter. Mehr erzählt Brandt über diesen Teil seines Weges zum Schauspiel in der vorliegenden Darstellung nicht. Sicher belegt sind der Anruf, die Informationsbroschüre und die Wirkung, die sie auf seinen weiteren Weg hatte.

Warum der Anruf ungewöhnlich war

Brandt beschreibt sich als „sehr zurückhaltenden und schüchternen“ Jugendlichen. Zu diesem Zeitpunkt habe er sich nicht getraut, offen über seinen Berufswunsch zu sprechen. Der Anruf beim Arbeitsamt war deshalb ein unaufgeregter erster Schritt in die Öffentlichkeit: Er suchte keine fertige Lösung, sondern Informationen über den nächsten Schritt.

Gerade darin liegt die glaubwürdige Pointe der Geschichte. Brandts spätere Karriere ist vielen Menschen durch seine Rolle in „Polizeiruf 110“ vertraut. Sein Weg dorthin begann jedoch nicht mit einer bekannten castingbühne, sondern mit einer Frage an eine Behörde.

Vom schüchternen Jugendlichen zum Schauspieler: Matthias Brandt erzählt, wie er als junger Mensch beim Arbeitsamt nach seinem Traumberuf fragte – und wie seine Eltern seinen Berufswunsch fanden.

Quelle: Tagesspiegel

Die Eltern unterstützten ihn trotz ihrer Sorgen

Sorge um den Lebensunterhalt

Brandts Eltern hätten sich Sorgen gemacht, ob er mit der Schauspielerei seinen Lebensunterhalt verdienen könne. Diese Frage stand nicht gegen ihre Unterstützung. Sie hätten ihn stets unterstützt, berichtet Brandt in „3nach9“.

Damit zeigt seine Darstellung zwei Seiten zugleich: Die Eltern nahmen den Berufswunsch ernst und machten sich zugleich Sorgen um eine langfristige Grundlage. Der junge Matthias Brandt musste seinen Wunsch also nicht allein vertreten. Die elterliche Unterstützung gab ihm trotz seiner Schüchternheit Halt.

„Freie und coole Eltern“

„Ich habe sehr freie und sehr coole Eltern gehabt“, sagte Brandt über seine Erziehung. Er und seine Geschwister hätten zu Hause viel Freiheit gehabt. Dieses Zitat erklärt, wie der schüchterne Jugendliche seinen Wunsch verfolgen konnte: Die Eltern ließen ihm Raum und standen gleichzeitig hinter ihm.

Willy Brandts Sohn wurde zum Fernseh-Kommissar

Eine bekannte Familiengeschichte

Matthias Brandt ist der jüngste Sohn von Ex-Bundeskanzler Willy Brandt und dessen Frau Rut. Willy Brandt lebte von 1913 bis 1992, seine Frau von 1920 bis 2006. Der bekannte Familienname bildet den Hintergrund seiner Biografie, doch die accounts über seinen beruflichen Anfang handeln von etwas ganz anderem: von einem zurückhaltenden Jugendlichen, der nicht wusste, an wen er sich mit seiner Frage wenden sollte.

Heute auf dem Fernsehbildschirm

Brandt ist heute als Hanns von Meuffels zu sehen, der Kommissar im „Polizeiruf 110“. Die Bezeichnung „feinsinniger TV-Kommissar“ beschreibt die Rolle, die viele Menschen mit ihm verbinden. In seiner Talkshow-Erzählung steht davon nichts im Mittelpunkt. Er konzentriert sich auf den bescheidenen Anfang, die Broschüre des Arbeitsamts und die Unterstützung durch seine Eltern.

Die eigentliche Geschichte steckt im ersten Schritt

Brandts Beispiel ist keine allgemeine Erfolgsformel. Er hatte weder ein Studium noch einen Namen einer Castingagentur, den er nennen konnte. Er kannte schlicht niemanden, bei dem er seine Fragen zum Schauspielberuf unterbringen konnte. Also suchte er beim Arbeitsamt nach einer Broschüre, die ihm weiterhalf.

Die konkrete Konsequenz aus dieser Geschichte liegt in der Handlung: Brandt fragte nicht nur ins Blaue, sondern bat um Orientierung, und die Broschüre führte ihn auf seinem Weg weiter. Seine Eltern wiederum unterstützten ihn, auch wenn sie die Frage nach dem Lebensunterhalt stellten.

So fügen sich die belegten_details zu einer unaufgeregten Biografie zusammen: ein schüchterner 15-Jähriger mit einem klaren Berufswunsch, ein praktischer Anruf, eine Broschüre, elterliche Unterstützung und schließlich die bekannte Rolle als Hanns von Meuffels. Der Weg dazwischen wird in dieser Schilderung nicht mit zusätzlichen Karrierehöhen ausgeschmückt. Genau das macht die Aussage glaubwürdig: Brandt erzählt nicht vom mühelosen Sprung vor die Kamera, sondern von einem ersten, sehr konkreten Schritt auf dem Weg zu einem Beruf.

Quellen

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