Vier Lautsprecher in einer Box: So klingt Oranges Home Cinéma-Decoder
Orange hat in Rennes einen TV-Decoder mit vier Lautsprechern, Bang & Olufsen-Sound und Dolby Atmos vorgestellt. Was die ersten Höreindrücke taugen – und ob die Box eine Soundbar ersetzen kann.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Orange Décodeur Home Cinéma: Erste Höreindrücke vom 4-Lautsprecher-Decoder.
Am 7. Oktober hat Orange in Rennes den „Décodeur Home Cinéma" vorgestellt – eine Set-Top-Box, in der gleich vier Lautsprecher stecken. Entwickelt wurde das Gerät in den Orange-Büros in der bretonischen Hauptstadt, wie Ouest-France berichtet. Es ist nach Angaben von Numerama das erste Modell dieser Art in Frankreich.
Für dich heißt das: Du brauchst als Orange-Kunde künftig vielleicht keine separate Soundbar mehr. Der Decoder übernimmt Bild und Ton in einem Gehäuse – inklusive Tuning von Bang & Olufsen und Dolby Atmos für räumlichen Klang.
Was unter der Haube steckt: Vier Lautsprecher plus Bang & Olufsen
Im Inneren arbeiten ein Tieftöner für die Bässe, zwei seitliche Schallwandler für räumlichen Klang und eine eigene Center-Sektion für klare Dialoge. Das Klangtuning entwickelt Bang & Olufsen – diese Kooperation hebt Degrouptest hervor. Orange selbst beschreibt den Aufbau so:
Un woofer pour des basses profondes, deux haut-parleurs latéraux pour un son spatialisé, une voie centrale pour des dialogues limpides.
Das Setup ist nach Darstellung von Les Numériques als 3.1-System ausgelegt. Hinzu kommt Dolby Atmos für objektbasierten 3D-Sound. On-Mag vergleicht das Konzept mit dem „Player Devialet" von Free – nur dass Orange mit Bang & Olufsen kooperiert statt mit dem französischen Audio-Spezialisten.
Zwei Funklautsprecher lassen sich für echtes Surround andocken
Wer volles 5.1 will, kann zwei zusätzliche Funklautsprecher als Rear-Kanal andocken – das berichten sowohl Numerama als auch Frandroid. Die Kopplung läuft drahtlos, die Module sind als optionales Zubehör gedacht.
Android TV, 4K, HDR10+ und Dolby Vision an Bord
Beim Bild liefert der Decoder laut On-Mag 4K-Auflösung, HDR10+ und Dolby Vision. Als Betriebssystem läuft Android TV – das ist im Text von Frandroid direkt genannt. Damit hast du Zugriff auf Streaming-Apps, Google-Dienste und den Play Store.
Wie klingt der Decoder? Die ersten Höreindrücke
Frandroid hat sich das Gerät vor Ort angehört. Die ersten Eindrücke seien „plutôt bonnes" – also ziemlich gut. Klar wird aus dem Höreindruck: Die eingebauten Lautsprecher liefern einen Klang, der nicht an die klassischen TV-Lautsprecher erinnert.
Was den Vergleich mit einer dedizierten Soundbar angeht, bleibt Degrouptest vorsichtig: Es komme darauf an, wie viel Eintauchen du wirklich suchst.
Was die Quellen offen lassen: Preis und Marktstart
Was die vorliegenden Berichte nicht liefern: einen Verkaufspreis sowie ein konkretes Marktstart-Datum. Orange spricht in seiner Pressemitteilung von einem „nouveau décodeur", ohne in den bisherigen Texten einen Termin zu nennen.
Fazit: Lohnt sich der Décodeur Home Cinéma für dich?
Wenn du Orange-Kunde bist und bislang mit dem Klang deines Fernsehers vorliebgenommen hast, ist der Decoder ein spürbares Upgrade. Die vier integrierten Lautsprecher plus Dolby Atmos liefern mehr Räumlichkeit, als ein Flachbildschirm je aus seinen Schlitzen pressen könnte.
Ob das Konzept eine 500-Euro-Soundbar ersetzt, hängt von deinem Anspruch ab. Wer nur ab und zu Netflix schaut, bekommt hier vermutlich mehr als erwartet. Audiophile mit ausgewachsenem 5.1.4-Setup greifen weiterhin zur dedizierten Anlage.
Beobachte, wann Orange Preis und Marktstart nachschiebt – dann lässt sich einordnen, wo die Box im Heimkino-Markt wirklich landet.
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