OLED-Bildschirm ja, Preis nein: Was der ROG Xbox Ally X20 wirklich kann

Asus bringt den ROG Xbox Ally X20 mit OLED-Bildschirm zum 20. Geburtstag der Marke. Was der Handheld-PC kann, was Tester loben – und warum der Preis sofort für Diskussionen sorgt.

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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert ROG Xbox Ally X20 mit OLED im Test: Endlich da – aber für 1.400 Euro.

ROG wird 20 – und Asus feiert das mit dem ROG Xbox Ally X20, einem neuen Modell seiner Handheld-Reihe. Das Highlight steht schon im Namen: Zum Jubiläum gibt es erstmals ein OLED-Display in dem kompakten PC im Konsolen-Format. Was nach einem runden Upgrade klingt, hat allerdings einen Preis: 1.400 Euro verlangt Asus laut Numerama für das Gerät.

Für dich heißt das: Wenn du in den letzten Monaten auf eine OLED-Variante der Xbox-Ally-Reihe gewartet hast, ist sie jetzt da – nur eben nicht als Schnäppchen. Die Tester sind sich einig, dass das neue Display der entscheidende Sprung ist. Beim Preis gehen die Meinungen dann aber spürbar auseinander.

Was ROG zum 20. Geburtstag mit dem X20 liefert

Die ROG Xbox Ally-Reihe ist kein klassischer Gaming-Laptop, sondern ein PC, der wie eine Konsole gebaut ist – tragbar, mit Controllern links und rechts und einem Bildschirm in der Mitte. Genau dieses Konzept greift Asus mit dem X20 wieder auf, diesmal laut Numerama endlich „mit einem OLED-Bildschirm, auf den alle gewartet haben". „Asus lance enfin un modèle de son PC portable déguisé en console avec un écran OLED. La dalle tant attendue est là", schreibt die Tech-Redaktion.

ROG selbst nutzt den X20 laut Frandroid, um den 20. Geburtstag der Marke zu feiern. „ROG fête son 20e anniversaire avec la ROG Xbox Ally X20" – entsprechend groß fällt die Liste der „vielen erwarteten Verbesserungen" aus, von denen die Frandroid-Redaktion spricht.

Der OLED-Sprung – und die Frage nach dem Timing

Numerama zieht ein klares Fazit und nennt den X20 schlicht „l'aboutissement" – die Vollendung der Reihe. Endlich kein LCD mehr, endlich die Farben und das Schwarz, die man von aktuellen High-End-Displays kennt. Wer den Vorgänger mal in der Hand hatte und über das blasse Bild gestöhnt hat, bekommt hier offenbar genau das, was ihm gefehlt hat.

Bei Frandroid klingt das Lob ähnlich, ist aber eingetrübt: Der Bildschirm „nous a fait rêver", schreibt das Magazin – also: er hat uns träumen lassen. Aber direkt im Titel kommt das „mais pas son prix" hinterher. Die Frandroid-Redaktion sieht nicht nur das Display, sondern auch ein grundsätzlicheres Problem: Die Verbesserungen kommen „peut-être un peu trop tard" – vielleicht ein kleines bisschen zu spät. Was genau das heißt, bleibt im Teaser der Quelle offen; klar ist aber die Richtung: Wer schon länger auf einen OLED-Handheld von Asus wartet, fragt sich, warum es so lange gedauert hat – und warum der Einstieg in diese Generation so teuer ist.

1.400 Euro: Traum-Display zum Traumpreis?

Die Zahl ist der Knackpunkt. 1.400 Euro ruft Asus laut Numerama für den X20 auf – und das ist ein deutlicher Sprung gegenüber klassischen Handhelds dieser Klasse. Zum Vergleich: Eine Steam Deck OLED liegt je nach Variante spürbar darunter, ein normaler ROG Ally ebenfalls. Du zahlst hier also konkret den OLED-Aufschlag plus Jubiläums-Auflage.

Wenn du ohnehin einen Gaming-PC hast und nur einen Handheld fürs Sofa oder Reisen suchst, ist die Rechnung schnell gemacht: Lohnt sich der Aufpreis gegenüber einem Vorgänger ohne OLED für dich? Das hängt davon ab, wie viel dir der bessere Bildschirm wert ist und ob du die weiteren „vielen erwarteten Verbesserungen" im Alltag wirklich nutzt.

Was du aus den Quellen mitnehmen kannst: Der X20 ist technisch der bislang rundeste ROG-Handheld (Numerama), beim Preis aber ein Wackelkandidat (Frandroid). Ein klares „kaufen" oder „lassen" geben dir beide Magazine in ihren Teasern nicht – genau diese Einordnung holst du dir am besten aus den ausführlichen Tests der beiden Redaktionen.

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Quellen

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