THW Kiel ringt Rhein-Neckar Löwen 37:36 nieder – Tabellenführung gesichert
Der THW Kiel hat die Rhein-Neckar Löwen 37:36 (19:20) niedergerungen und ist vorerst Tabellenführer der Handball-Bundesliga. Eric Johansson entschied das Spiel per Siebenmeter in letzter Sekunde – bei Michel Abts Debüt als Löwen-Trainer.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert THW Kiel ringt Rhein-Neckar Löwen 37:36 nieder – Johansson entscheidet nach dem Schlusspfiff.
Wenn du am Sonntag in der Kieler Arena oder vor dem Bildschirm dabei warst, hast du eine Achterbahnfahrt erlebt. Es brauchte einen Siebenmeter nach dem Schlusspfiff – und einen eiskalten Schützen namens Eric Johansson. Der THW Kiel hat am 9. Spieltag der Handball-Bundesliga die Rhein-Neckar Löwen mit 37:36 (19:20) niedergerungen und sich zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze geschoben. Für die Löwen ist die Pleite besonders bitter: Es war das erste Spiel unter dem neuen Trainer Michel Abt, nur drei Tage nach der Trennung vom bisherigen Coach.
So eng war es wirklich
Die Partie hatte alles, was Handball-Fans lieben – und alles, was den neutralen Zuschauer in den Wahnsinn treibt. Zur Halbzeit lagen die Hausherren mit 19:20 zurück. Die Löwen hielten das Spiel über 60 Minuten offen, wechselten Führungen, kämpften verbissen. Am Ende stand aus Kieler Sicht ein 37:36. Die Rheinpfalz berichtet in ihrem Spielbericht allerdings von 37:38 (20:19) – ein Wert, der im Widerspruch zu NDR, Sportschau, MSN und dem Kicker-Liveticker steht, die übereinstimmend 37:36 notieren. Wahrscheinlich ein Zahlendreher – bei einem Endstand, der in letzter Sekunde entschieden wurde –, nicht ungewöhnlich.
Johansson entscheidet in letzter Sekunde
Die entscheidende Szene: Eric Johansson, schwedischer Rückraumspieler der Kieler, trat unmittelbar vor dem Schlusspfiff zum Siebenmeter an – manche Quellen schreiben ausdrücklich: nach dem Schlusspfiff – und verwandelte. „Ein Siebenmeter von Eric Johansson unmittelbar vor dem Spielende entschied die Partie", schreibt die Rheinpfalz. Der Ball zappelte im Netz, die Halle explodierte. Wer bei diesem Spiel keine Gänsehaut hatte, hat nicht hingeschaut. „Blutige Nasen, Fingerverletzungen und ein knappes Ergebnis prägten das packende Duell", fasst Headtopics die Dramatik zusammen. Der Kicker-Liveticker hält jede einzelne Aktion fest – eine Quelle, den du dir aufheben solltest, falls du den Krimi nochmal nachvollziehen willst.
Neuer Trainer, altes Ergebnis
Für die Rhein-Neckar Löwen war die Partie mehr als nur eine Niederlage im Spitzenspiel. Michel Abt saß zum ersten Mal auf der Bank – drei Tage nach der Freistellung seines Vorgängers, wie die Rheinpfalz berichtet. Statt eines Befreiungsschlags gab es das, was das Blatt „ganz am Ende in die Knie gehen" nennt. Die Handschrift des neuen Trainers lässt sich nach einem Spiel natürlich noch nicht seriös ablesen, doch der Kampfgeist, der Wille und die defensive Stabilität der Mannschaft waren über weite Strecken erkennbar. Am Ende fehlte das Quäntchen Glück – und ein gehaltener Siebenmeter.
Was die Tabellenführung wert ist
Der THW Kiel ist nach diesem Sieg „zumindest vorübergehend neuer Tabellenführer der Handball-Bundesliga", wie der NDR formuliert. Das Wörtchen „vorübergehend" ist entscheidend: Die Konkurrenz im oberen Drittel der Liga ist eng, und Kiel weiß, dass solche Zittersiege in den kommenden Wochen nicht immer reichen werden. Aber genau diese Spiele – die engen, die umkämpften, die mit dem letzten Wurf entschieden werden – sind es, die am Ende einer Saison zwischen Meisterschaft und Vizemeisterschaft unterscheiden. Für die Fans der Zebras bleibt: Der THW ist wieder ganz oben – und Johansson hat sich in Kiel eine kleine Unsterblichkeit erarbeitet.
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