Trump-Xi-Gipfel: Wann entscheidet sich der Taiwan-Konflikt?
China-Expertin Elizabeth Economy ordnet im Handelsblatt-Interview den Trump-Xi-Gipfel ein – und gibt auf die Frage nach dem US-China-Risiko eine eindeutige Antwort.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Trump-Xi-Gipfel: China-Expertin Economy – 'Haben die USA ihr China-Risiko verringert? Absolut nicht'.
Wenn sich US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping zu einem Gipfel treffen, wird das Treffen in Washington und Peking genau beobachtet. Eine der international bekanntesten China-Expertinnen ordnet den Gipfel jetzt im Interview mit dem Handelsblatt ein – und gibt auf die zentrale Frage nach dem China-Risiko der USA eine eindeutige Antwort.
Elizabeth Economy ist China-Expertin und ehemalige US-Regierungsberaterin. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt sie, welchen Ansatz der US-Präsident gegenüber Xi verfolgt – und blickt zugleich auf den Taiwan-Konflikt.
Die Frage, ob die USA ihr China-Risiko verringert haben, beantwortet sie klar.
Haben die USA ihr China-Risiko verringert? Absolut nicht.
Wer ist Elizabeth Economy?
Elizabeth Economy zählt zu den profiliertesten China-Expertinnen außerhalb der US-Regierung. Sie hat US-Regierungen beraten und verbindet wissenschaftliche Analyse mit politischer Erfahrung aus Washington. Im Handelsblatt-Interview ordnet sie den Kurs der Trump-Administration gegenüber China ein und liefert damit eine Außenbewertung, die im Wahlkampf- und Gipfelgetöse oft fehlt.
Trumps Ansatz gegenüber Xi
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, welche Strategie die US-Regierung gegenüber Xi Jinping verfolgt. Economy erklärt im Interview, wie Trump die Beziehung zu Peking aufstellt – und an welchen Stellen die USA aus ihrer Sicht Druckmittel haben oder eben nicht. Damit liefert sie eine Lesart des Gipfels, die über die übliche Gipfel-Rhetorik hinausgeht.
Wann entscheidet sich der Taiwan-Konflikt?
Ein zweiter Schwerpunkt des Interviews: die Zukunft Taiwans. Economy erklärt, wann sich ihrer Einschätzung nach die Taiwan-Frage entscheiden könnte. Die Insel gilt seit Jahren als einer der gefährlichsten Konfliktherde der Weltpolitik – zwischen einer Supermacht, die die Einheit Chinas einfordert, und einer Regierung in Taipeh, die ihre Eigenständigkeit verteidigt. Jede Verschiebung im Verhältnis Washington-Peking verschiebt auch diesen Konflikt.
Was das Interview bedeutet
Economys Botschaft passt nicht in das Bild eines Amerika, das seine China-Abhängigkeit bereits im Griff hat. Die ehemalige Regierungsberaterin sieht das Risiko fortbestehen – eine Position, die in eine Phase fällt, in der Washington mit Peking verhandelt, Börsen reagiert und Lieferketten neu sortiert werden. Das Handelsblatt-Interview macht deutlich: Wer den Trump-Xi-Gipfel bewerten will, kommt an dieser Außenbewertung nicht vorbei.
Passend dazu

Politik
EU-Klimaregeln für Importe: Greifen die Regeln wegen der Energiekrise später?

Politik
De Wever bleibt im Amt: Belgiens Haushaltskrise und die Entscheidung des Königs

Politik
USA verhandeln über Europas Sicherheit: Polen warnt, der Kreml stichelt

Politik
Xi bietet Österreich engere Zusammenarbeit bei E-Autos und KI an
Quellen
Was denkst du?
AI-unterstützt · redaktionell betreut
Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.