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Bloober Team hält an physischen Spielen fest – so lange wie möglich

Bloober Team will weiter physische Spieleditionen veröffentlichen – sofern sie produzierbar sind. CEO Piotr Babieno begründet das mit dem emotionalen Band zwischen Sammlern und Studios; Sony hat den Ausstieg aus der Disc-Produktion für 2028 angekündigt.

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Bloober Team hält an physischen Spielen fest – so lange wie möglichAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Bloober Team hält an physischen Spielen fest – so lange wie möglich.

Bloober Team bleibt beim Spielen-im-Regal-Modell. Solange das Studio physische Editionen produzieren kann, will es sie weiter anbieten – das hat CEO Piotr Babieno im Interview mit GamesRadar+ klargemacht. Die Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem PlayStation angekündigt hat, die Disc-Produktion 2028 einzustellen. Für alle, die Horror von Bloober lieber im Schrank als in der digitalen Bibliothek sehen, ist das ein Signal: Aufgeben ist vorerst nicht drin.

Warum Babieno trotzdem an Discs festhält

Babieno spricht aus, was viele Entwickler nur hinter vorgehaltener Hand sagen: Digitale Verteilung ist einfacher, günstiger und profitabler. Trotzdem sieht er im Sammeln von Spielen einen emotionalen Kitt zwischen Spielern und Studios, den keine digitale Bibliothek ersetzen kann. Tymon Smektala, CEO der Bloober-Tochter Broken Mirror Games und ehemaliger Director der Dying-Light-Reihe, teilt diese Sicht. Beide sind mit dem Gedanken aufgewachsen, dass das Sammeln von Spielen zur Hobby-Kultur dazugehört.

Allerdings ist die Aussage kein Versprechen auf unbegrenzte Disc-Veröffentlichungen. Ob Bloober bei einem Titel tatsächlich eine physische Edition anbieten kann, hängt laut Studio davon ab, ob die Produktion für den Handel stemmbar ist. Das Unternehmen selbst räumt den kommerziellen Reiz digitaler Verteilung ein.

Onyx: The Dark Grip als Anlass der Debatte

Auslöser für das Gespräch war Onyx: The Dark Grip, ein kommendes Horror-Spiel von Bloober Team, das Broken Mirror Games veröffentlicht. Geplant ist der Titel als Third-Party-Exklusivtitel für die Switch 2, designt komplett für den Handheld-Modus. Damit landet das Spiel genau in der Debatte, die gerade um Switch-2-Spiele ohne physische Edition geführt wird.

Was das für dich als Spieler bedeutet

Wenn du Horror künftig lieber im Regal als in der Cloud-Bibliothek stehen hast, ist Bloober mit dem Statement ein klarer Verbündeter im Diskurs um digitale vs. physische Spiele. Switch-2-Sammler behalten damit einen Indie-Horror-Anwärter im Auge, der im Handel auftauchen könnte – falls die Produktion steht.

Am Ende geht es Babieno und Smektala nicht nur um Technik, sondern um Bindung: Sammeln schafft nach ihrer Aussage ein emotionales Band zwischen Spielern und Studios, das digitale Bibliotheken so nicht herstellen.

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