Canelo ist wieder Weltmeister: Mbilli verliert in Riad
Canelo Álvarez hat Christian Mbilli in Riad besiegt und den WBC-Titel im Supermittelgewicht zurückerobert. Die Liveblogs bestätigen den Erfolg, unterscheiden sich aber bei der Einordnung des deutlichen Sieges.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Canelo besiegt Mbilli: Der WBC-Titel ist zurück.
12 Runden, drei价值cards und ein zurückgeholter WBC-Gürtel: Canelo Álvarez hat Christian Mbilli am 31. Oktober 2026 in Riad einstimmig besiegt. Die Punktzahlen lauteten 115:112, 116:111 und 117:110. Damit ist der mexikanische Boxer nach 13 Monaten wieder Weltmeister im Supermittelgewicht.
Für Canelo war der Auftritt in Riad mehr als ein gewöhnlicher Titelkampf. Er hatte seinen ersten Titel seit 16 Jahren gewonnen und nach 20 bis 21 Jahren als ProfiBoxer wieder einen WBC-Gürtel erobert. Nach dem Verlust seines undiskutierten Titels gegen Terence Crawford war er erstmals seit 2022 als Herausforderer angetreten.
Canelo gewinnt die zwölf Runden nach Punkten
Der fightverlauf
Mbilli startete beweglicher und warf deutlich mehr Boxhände, Canelo blieb zunächst patienter und suchte seine Gegenangriffe. In der zweiten Runde fand der Franzose seine Distanz mit dem Jab, Canelo antwortete mit einem rechten Haken. In der dritten Runde increasingly fing Canelo an, sich in den Kampf zu finden, blieb aber bei seiner Routine, den Gegner am Körper zu treffen.
In den Runden vier und fünf versuchte Mbilli, Canelo mit hohem Schlagvolumen und Kombinationen unter Druck zu setzen. Canelo blokierte und konterte jedoch präzise, unter anderem mit einem kräftigen linken Haken zum Körper. In Runde sechs war der Kampf noch recht unübersichtlich. Dann kam Canelos siebte Runde: ein großer rechter Uppercut war der erste deutlich schmerzhafte Treffer des Abends, danach ging Canelo wieder an den Körper.
In Runde acht wurde Mbilli wegen wiederholter Schläge auf den Hinterkopf eine Runde lang die Punktzahl abgezogen. Canelo schien die Entscheidung des Referees sogar anzuerkennen. Der Liveblog nannte die Punktbewertung zu diesem Zeitpunkt eng und meinte, die Abzüge könnten entscheidend werden. Eine konkrete Zuordnung der drei Noten zu einzelnen Runden enthält die Quelle nicht.
Danach übernahm Canelo zunehmend die Kontrolle. In Runde neun wirkte Mbilli müder, in Runde zehn hatte er den größten Teil des Kampfes aus der Distanz gearbeitet. In Runde elf drängte Canelo ihn mit dem Volumen zurück, ohne einen späten Stopp zu riskieren. In Runde zwölf fand Mbilli mit einem festen Jab wieder etwas Widerstand. Canelo reagierte, lächelte und beorderte seinen Gegner mit einer Geste wieder nach vorn. Am Ende der zwölf Runden hoben beide Boxer die Arme.
Der Titel war für Canelo emotional
Sein unmittelbarer Kommentar
Unmittelbar nach dem Kampf war Canelo sichtlich bewegt. Er sagte: „Es ist so schwierig zu erklären. Es ist so schwierig zu erklären.“ Danach beschrieb er den Moment als völlig unvorstellbar: „Es fühlt sich an wie mein erster Titel.“
In einem Interview erklärte er, sein erster Titel sei 16 Jahre her gewesen. Nach 20 oder 21 Jahren als Profi habe er nun erneut einen Titel gewonnen. Seine Worte wirken deshalb nicht wie eine gewöhnliche Siegesmeldung, sondern wie die Erleichterung eines Boxers, der eine lange titellose Phase hinter sich hat.
Auch sein Team琢namte er ausdrücklich. Canelo dankte Eddy Reynoso und Chepo Reynoso und sagte, sie hätten ihn zu dem gemacht, der er sei: „Ich bin so stolz, so stolz auf mein Team.“ Auch seiner Familie dankte er. Als der Interviewer die Anekdote einer Ehefrau weitergab, die ihm geraten habe, nicht ohne den Titel zurückzukehren, antwortete Canelo: „Ich habe diesen Titel gewonnen!“
„Ich habe perfekt gespielt“ – Canelos Einordnung
Sein Urteil zum Kampf
Canelo wurde gefragt, ob er etwas anders hätte machen sollen. Seine Antwort war kurz: „Nein. Ich habe perfekt gespielt.“ In einem zweiten Interview sagte er, Mbilli sei ein starker Boxer gewesen, aber nicht viele Hände ausgeteilt, weil es schwierig sei, gegen Canelo Boxhände zu werfen.
Der Liveblog beschrieb Canelo als ökonomischen Gegenboxer, der zunehmend besser in den Kampf kam. Besonders in der zweiten Hälfte hätten seine präzisen Konter und sein geschicktes Fußwork den jüngeren Champion frustriert. Das erklärt auch, warum Canelo trotz des höheren Schlagvolumens seines Gegners keinen Stopp benötigte: Er war über weite Strecken besser positioniert und verteidigte seine Treffer.
Canelo plant keine lange Pause
Der nächste Schritt
Nach dem Titelgewinn kündigte Canelo an, zunächst zwei Wochen Pause zu machen, weiter zu lernen und wieder zu arbeiten. In einer späteren Meldung sprach er davon, in etwa zwei Wochen zurückzukehren.
Die-boxsportliche Landschaft bot dabei mehrere mögliche Richtungen: Osleys Iglesias hielt den IBF-Titel, Canelos Landsmann Jaime Munguia den WBA-Gürtel. Oleksandr Usyk und der ehemalige WBO-Champion Hamzah Sheeraz waren am Ring. Welcher Gegner als Nächstes infrage kommt, geben die Quellen nicht an. Fest steht: Canelo wollte den Gürtel nicht lange verteidigen, sondern nach einer kurzen Pause wieder boxen.
Am Ende steht ein eindeutiges Ergebnis: Canelo Álvarez besiegte Christian Mbilli einstimmig nach Punkten, nahm ihn den WBC-Titel im Supermittelgewicht ab und erklärte selbst, er habe perfekt gespielt.
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