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Was der Hackerangriff auf die Berliner Charité bedeutet

Bei der Berliner Charité wurden nach einem Hackerangriff Daten von Mitarbeitenden gestohlen. Auch Patienten, die online einen Termin vereinbart hatten, sind betroffen.

4 Min. Lesezeit
Was der Hackerangriff auf die Berliner Charité bedeutetAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Hackerangriff auf die Charité: Daten von Patienten und Mitarbeitenden betroffen.

Die Berliner Charité ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Bei dem unbefugten Eindringen auf die Server wurden personenbezogene Kontaktdaten von Beschäftigten und von Patienten abgegriffen, die sich etwa online um einen Termin bemüht haben. Die Charité teilte am Freitag mit, dass alle notwendigen Maßnahmen zur Schadensbegrenzung eingeleitet wurden.

Was die Charité zum Angriff mitteilt

Die betroffenen Beschäftigten

Für die Beschäftigten der Charité ist der Vorfall eindeutig: Bei ihnen wurden Daten gestohlen. Nach den Angaben der Klinik handelt es sich um personenbezogene Kontaktdaten. Die Meldung nennt weder die Zahl der betroffenen Beschäftigten noch die Anzahl der Datensätze.

Die Berliner Charité ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Dabei wurden Daten von Mitarbeitern gestohlen. Auch Patienten, die online einen Termin vereinbart haben, sind betroffen.

Quelle: Tagesschau

Die betroffenen Patienten

Bei den Patientinnen und Patienten liegt die Angabe etwas genauer: Die Charité nennt Patienten, die sich etwa online um einen Termin bemüht haben. Die Meldung unterscheidet dabei nicht zwischen verschiedenen Arten von Patientendaten und beschreibt auch keinen bestimmten Zeitraum, in dem die Terminbuchung erfolgt sein müsste.

Die Online-Terminbuchung ist der konkrete Bezugspunkt

Wenn du bei der Berliner Charité online einen Termin vereinbart hast oder dich sonst über das Online-Angebot um einen Termin bemüht hast, gehört du laut der Charité zur ausdrücklich genannten betroffenen Patientengruppe. Damit ist der Bezugspunkt klar: Es geht nicht nur um ein allgemeines Risiko für die Berliner Universitätsklinik, sondern um Kontaktdaten im Zusammenhang mit online gebuchten oder angefragten Terminen.

Was genau bei den Patienten abgegriffen wurde, nennt die Klinik nicht. Aus dem Begriff „Kontaktdaten“ lassen sich in der vorliegenden Meldung keine einzelnen Datenfelder wie Telefonnummern oder E-Mail-Adressen ableiten. Auch eine Eingrenzung auf bestimmte Termine oder Patientinnen und Patienten ist nicht enthalten.

Ebenso bleibt offen, ob die Daten von Beschäftigten und Patienten gemeinsam betroffen sind. Sicher belegt sind die betroffenen Gruppen und die Art der abgegriffenen Daten: personenbezogene Kontaktdaten von Mitarbeitern sowie von Patienten, die online einen Termin angefragt haben.

Die Charité hat die Schadensbegrenzung eingeleitet

Alle notwendigen Maßnahmen

Die Charité erklärte, dass inzwischen alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet wurden, um den Schaden zu begrenzen. Außerdem sollen alle Betroffenen schnellstmöglich informiert werden. Damit steht die Klinik nach eigenen Angaben nicht nur bei der technischen Reaktion, sondern auch bei der Information der betroffenen Personen.

Die Versorgung in der Klinik ist nach den Angaben der Charité durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. Das ist eine konkrete Entwarnung für den laufenden Klinikbetrieb, auch wenn die Meldung keine Angaben dazu enthält, wie viele Menschen betroffen sind oder welche weiteren Schritte abgeschlossen wurden.

Die Berliner Charité hatte ihre Website bereits in der vergangenen Woche vorsorglich offline gestellt. Nach den Angaben der Klinik steht der Cyberangriff damit nicht im Zusammenhang mit der PHP-Sicherheitslücke, wegen der die Webseite außer Betrieb genommen worden war. Diese zeitliche Nähe beantwortet eine mögliche technische Verbindung, ohne dass daraus weitere Details zum Angriff abgeleitet werden können.

Was über den Vorfall bekannt ist – und was nicht

Sicher belegt sind der Ort, die Form des Vorfalls und die betroffenen Gruppen. Die Charité in Berlin wurde Ziel eines Hackerangriffs. Auf den Servern wurden Daten abgegriffen, und zwar personenbezogene Kontaktdaten von Beschäftigten sowie von Patienten, die sich etwa online um einen Termin bemüht haben.

Noch nicht belegt sind das genaue Datum des Angriffs, die Zahl der betroffenen Menschen, die technische Vorgehensweise der Täter sowie der Umfang des Datenabflusses. Auch zu einer möglichen Weiterverwendung der gestohlenen Informationen oder einem konkreten Schaden enthält die Meldung keine Angaben.

Die Meldung stammt von rbb24 Inforadio vom 30.10.2026, 13:20 Uhr. Sie berichtet, dass die Charité am Freitag mitgeteilt hatte. Aus „Kontaktdaten“ lässt sich nicht ableiten, welche Informationen konkret betroffen sind oder ob damit unmittelbar ein Missbrauch einhergeht. Solche Folgen werden durch die verfügbaren Angaben weder bestätigt noch belegt.

Für wen der Vorfall konkret relevant ist

Für Beschäftigte der Charité ist der Datenabfluss laut Bericht ein direkter Teil des Angriffs. Für Menschen, die online einen Termin vereinbart haben, ist die Einordnung ebenfalls klar: Sie gehören zu der ausdrücklich genannten betroffenen Patientengruppe. Ob du in eine dieser beiden Gruppen fällst, entscheidet sich damit nicht nach einer Vermutung, sondern anhand deiner Verbindung zur Charité.

Die nüchterne Einordnung lautet daher: Ein Hackerangriff auf die bekannte Berliner Universitätsklinik hat personenbezogene Kontaktdaten von Beschäftigten und von Patienten erfasst. Wie groß der Kreis der Betroffenen tatsächlich ist und welche Folgen möglich sind, lässt sich mit den vorliegenden Angaben nicht beziffern. Weitere Details zur Meldung der Tagesschau.

Quellen

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