Alcaraz siegt in 96 Minuten: Wien-Finale gegen Zverev oder De Minaur
Carlos Alcaraz gewinnt das Halbfinale des ATP-500-Turniers in Wien gegen Daniil Medvedev mit 6:4 und 7:6 (3). Im Finale trifft er auf den Sieger des Spiels zwischen Alexander Zverev und Alex de Minaur.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Alcaraz besiegt Medvedev und steht im Wiener Finale.
Am 31. Oktober 2026 hat Carlos Alcaraz das Halbfinale des ATP-500-Turniers in Wien gewonnen. Gegen Daniil Medvedev setzte sich der Weltspieler aus El Palmar mit 6:4 und 7:6 (3) durch. Nach 96 Minuten stand damit der Sieger des zweiten Halbfinals fest: Zverev oder de Minaur.
Für Alcaraz bedeutet dieser Erfolg mehr als den Einzug in ein weiteres Finale. Er bleibt in ATP-500-Turnieren seit 25 Spielen ungeschlagen. In dieser Saison gewann er bereits Doha und Tokio, und in Wien wartet mit dem Titel potentially number four. Das vierte Turnier der Spielzeit.
Alcaraz gewinnt die Revanche von Indian Wells
Medvedev war gut vorbereitet
Gegen einen Gegner in bester Verfassung zu bestehen, macht den Sieg besonders wertvoll. Medvedev war mit sieben Siegen in Serie nach Wien gekommen. Eine Woche zuvor hatte er in Almaty gewonnen. In seinen letzten 19 Partien zählte er 18 Siege, außerdem hatte er seine Teilnahme an den ATP-Finals in Turin bereits mathematisch gesichert.
Zusätzlich gab es eine direkte Vorgeschichte: Im März hatte Medvedev Alcaraz in den Halbfinalspielen von Indian Wells gestoppt. Vor dem Wiener Duell lag Alcaraz im direkten Vergleich mit 6:3 vorn. Nach dem Halbfinalsieg verbesserte er dieses Verhältnis auf 7:3.
Das Wiener Halbfinale war deshalb mehr als ein Schritt Richtung Finale. Alcaraz musste einen Gegner schlagen, der mit fast 19 von 20 Spielen in außergewöhnlicher Form antrat, und hatte dabei eine frühere Niederlage aus den mexikanischen Hallen zu revanchieren.
Erst der Break, dann der entscheidende zweite Break
Alcaraz übernimmt die Kontrolle
Alcaraz eröffnete die Partie mit einem Aufschlagspiel ohne Punktverlust. Wenige Ballwechsel später hatte er den ersten Break zum Stand von 3:1 convertiert. Tiefe Returns brachen Medvedevs Kontrolle, während Alcaraz mit präzisen Dropshots und Volleys zwischen den Grundlinien und am Netz agierte.
Medvedev blieb jedoch nicht liegen. Er gewann seinen Aufschlag zurück, erreichte 4:4 und zwang Alcaraz damit in einen langen ersten Satz. Der Spanier behielt die Kontrolle: Nach einem weiteren Break seines Gegners schloss er den Satz mit 6:4 ab. ABC berichtet, dass die Partie insgesamt 1 Stunde und 36 Minuten dauerte.
Medvedev bleibt gefährlich
Im zweiten Satz holte Alcaraz ebenfalls den ersten Break und lag mit 4:2 vorn. Medvedev erwiderte den Break, glich bei 2:2 aus und hielt die Partie offen. Der dritte Durchgang im Tiebreak war deshalb keine formschwache Abwehr, sondern das Ende eines close_matches mit wechselnden Breaks.
Beide Spieler verloren einen Break. Alcaraz tat das im ersten Satz nach seinem Vorsprung von 3:1, im zweiten Satz bereits nach dem Break zum Stand von 4:2. Mit 7:6 (3) setzte sich der Spanier schließlich durch. Der Livebericht von El País bestätigt, dass Alcaraz keinen Satz abgab und bereits alle vier bisherigen Matches in Wien gewonnen hatte.
Ein zweites Wiener Finale in der Karriere
Der bisherige Weg in Wien
Für Alcaraz ist das Endspiel in Wien nicht nur eine Gelegenheit, seine 25-Siege-Serie zu verlängern. Er bestreitet dort sein zweites Finale auf Wiener Innenplatz nach 2021. Damals hatte Alcaraz das Halbfinale gegen Zverev nicht erreicht.
Die Partie gegen Medvedev war außerdem seine 50. Halbfinale in der Karriere im Profisport. Der nächste Schritt führt bereits zu einem möglichen vierten Titel 2026 – nach den Erfolgen in Doha und Tokio.
Was im Finale konkret feststeht
Gegner und Termin
Alcaraz spielt am Folgetag gegen den Sieger des zweiten Halbfinalspiels zwischen Alexander Zverev und Alex de Minaur. Damit ist der Spielplan des Finalisten klar, sein Gegner steht aber erst nach der zweiten Halbpartie fest.
Danach wartet bereits ein dichter Turnierabschnitt: Der Masters 1000 in Paris-Bercy beginnt am 2. November und steht für Alcaraz noch auf der Liste seiner fehlenden Titel. Außerdem folgen die ATP-Finals in Turin vom 15. bis 22. November sowie die Finalphase des Davis Cup, für die er Spanien in Bologna anführt.
Warum dieser Sieg zählt
Alcaraz hat in Wien nicht nur eine Partie gewonnen. Er hat einen Gegner besiegt, der mit sieben Siegen in Folge anreiste, die Revanche von Indian Wells genommen und dabei seine Ungeschlagenheit bei ATP-500-Turnieren auf 25 Siege erhöht.
Das stärkste Gegenargument zu dieser Dominanz liefert das Spiel selbst: Medvedev war in beiden Sätzen zuROCkbrechen fähig und erzwang im zweiten Satz den Tiebreak. Alcaraz musste seinen zweiten Vorteil von 4:2 noch einmal verteidigen. Am Ende gewann er den entscheidenden Punkt und damit die Partie – 6:4, 7:6 (3) – nach 96 Minuten.
Für dich heißt das: Im Wiener Finale wartet keine offene Siegesfrage mehr. Alcaraz ist dort, seine Serie steht bei 25 ATP-500-Siegen, und der einzige offene Gegner ist der Sieger zwischen Zverev und de Minaur.
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