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Wieder 3:1: Frankfurt legt nach und verhindert die HSV-Revanche

Eintracht Frankfurt gewinnt nach seinem Erfolg im DFB-Pokal auch gegen den Hamburger SV. Das 3:1 verhindert die von der HSV-Seite gewünschte Revanche und unterstreicht den positiven Eindruck vom Frankfurter Erfolgslauf.

3 Min. Lesezeit
Wieder 3:1: Frankfurt legt nach und verhindert die HSV-RevancheAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Frankfurt nach Pokalerfolg: 3:1 gegen HSV verhindert die gewünschte Revanche.

59.000 Fans, drei Frankfurter Treffer und ein HSV-Tor: Eintracht Frankfurt setzt seinen DFB-Pokalerfolg mit einem 3:1-Sieg gegen den Hamburger SV fort. Schon das Ergebnis sorgt für ein Déjà-vu: Eine Woche zuvor hatte Frankfurt den HSV im Pokal ebenfalls mit 1:3 besiegt – diesmal vor heimischem Publikum.

Die Frankfurter wollten den Schwung aus dem Pokalspiel in den 8. Spieltag mitnehmen. Die Hamburger dagegen wollten die Revanche. Nach dem Spiel war dieser Plan nicht aufgegangen: Frankfurt übernahm früh die Kontrolle,总和 HSV wurde bei einem Rückstand jeweils nur einmal richtig gefährlich.

Omari und Moffi sorgen für eine kurze Ruhe

Die ersten 15 Minuten

Frankfurt hatte zunächst die bessere Position. Die erste klare Chance belonged Younes Ebnoutalib, der am Hamburger Torhüter Daniel Heuer Fernandes scheiterte. Nur wenig später sorgte ein ungewöhnlicher Angriffsmoment für die Führung.

Can Uzun played einen Zuckerpass zu Fares Chaibi. Dessen Pass in die Mitte bugsierte den von Ebnoutalib bedrängten Warmed Omari zum Eigentor. Omari traf damit nach nur 10 Minuten ins eigene Tor.

Der HSV ließ sich davon nicht lange beeindrucken. Eine Flanke von Muheim verteidigte Lilian Brassier unglücklich, Albert Grönbaek eroberte den Ball, und Terem Moffi traf aus kurzer Distanz zum 1:1. Seine 14. Minute war die einzige weitere Frankfurter Chance vor der langen Unterbrechung. Ein Kopfball von Robin Koch, den Heuer Fernandes noch um den Pfosten lenkte, verhinderte eine weitere Führung.

Onyedika nutzt die Ecke – Frankfurt schließt die Räume

Die ersten 47 Sekunden nach der Pause

Kurz nach dem Wiederanpfiff entschied die zweite Halbzeit. Bei einer Ecke von Chaibi stieg Brassier am höchsten. Heuer Fernandes konnte den Kopfball nur nach vorne abklatschen lassen, und Raphael Onyedika stand genau dort. Seine 47. Minute brachte Frankfurt wieder in Führung.

Der HSV versuchte anschließend, ebenso schnell wie vor der Pause zu antworten. Diesmal war Frankfurt vorbereitet: Die Eintracht stellte die Räume zu und machte ihrerseits Druck. Nach rund einer Stunde lag die Eintracht deshalb bereits scheinbar 3:1 vorn, doch ein Abseits von Chaibi verhinderte den Treffer.

Das 3:1 fällt in der 69. Minute

Uzun eroberte im Duell mit Shafiq Nandja den Ball und spielte wieder einen Zuckerpass in die Spitze. Ebnoutalib ließ sich die Chance frei vor dem Tor nicht nehmen und traf zum 2:1. Frankfurt hatte das 3:1 damit erreicht, der HSV increasingly ran behind.

Heuer Fernandes verhinderte anschließend even das 1:4 und lenkte einen Schuss von Chaibi an die Latte. In der Schlussphase drängte der HSV noch einmal auf den Anschlusstreffer. Frankfurts Torwart Noah Atubolu blieb jedoch auf der Posten.

Ilicevic schreibt mit 16 Jahren Bundesliga-Geschichte

Der Rekordeinsatz in der 93. Minute

Adi Hütter wechselte in der 93. Minute Niko Ilicevic ein. Der Jungprofi hatte erst am vergangenen Samstag seinen 16. Geburtstag gefeiert. Damit stellt Ilicevic den Bundesliga-Rekord für den jüngsten Spieler der Geschichte auf.

Der Rekord war ursprünglich Youssoufa Moukoko vorbehalten. Der Dortmunder hatte am 21. November 2020 im Alter von 16 Jahren und einem Tag seinen Bundesliga-Einsatz absolviert. Ilicevic ist damit einen Tag jünger.

Der Erfolg gegen Hamburg passt zum insgesamt positiven November: Zuerst gewinnt Frankfurt den Pokal, dann legt die Eintracht in der Bundesliga nach. Der 3:1-Sieg war nicht nur eine direkte Fortsetzung des Pokalerfolgs. Er war zugleich das Ergebnis eines Spiels, in dem Frankfurt den HSV nach dessen Rückstand nicht mehr ins offene Spiel kommen ließ.

Platz acht, Platz 15 – und zwei anstehende Aufgaben

Die Konsequenz in der Tabelle

Durch den Sieg kletterte Eintracht Frankfurt auf den achten Platz und kommt nun auf elf Punkte. Der HSV belegt weiterhin den 15. Rang, liegt mit zwei Punkten Abstand also dicht hinter Frankfurt.

Beide Teams spielen bereits am nächsten Spieltag wieder. Frankfurt ist am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr beim SC Paderborn zu Gast. Der HSV empfängt am Freitagabend um 20:30 Uhr die Borussia Mönchengladbach.

Quelle: vdv Fußball Bundesliga

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