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Karlsruher SC stoppt seine Negativserie gegen Darmstadt

Karlsruher SC gewinnt deutlich gegen SV Darmstadt 98 und beendet damit seine Negativserie in der 2. Bundesliga. Bei den Hessen bleiben die großen Sorgen, die die Sportschau ausmacht.

2 Min. Lesezeit
Karlsruher SC stoppt seine Negativserie gegen DarmstadtAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Karlsruher SC bremst freien Fall: Deutlicher Sieg gegen formschwaches Darmstadt.

Karlsruher SC stoppt den freien Fall — 4:0 gegen Darmstadt

Nach zuletzt drei Pleiten in Serie hat der Karlsruher SC in der 2. Bundesliga wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert — und was für eins. Am 8. Spieltag setzten sich die Badener gegen das formschwache Darmstadt 98 mit 4:0 (2:0) durch und verließen den letzten Tabellenplatz. Für den KSC ist das mehr als drei Punkte, es ist die Bestätigung, dass die Krise vorerst gestoppt ist. Die Tore für die Badener erzielten Shio Fukuda (6. Minute), Marvin Wanitzek (13.), Christoph Kobald (50.) und Kevin Wiethaup (65.).

Wanitzek dirigiert — Senft lobt

Was den Sieg so überzeugend machte, war weniger das Ergebnis als die Art, wie er zustande kam — und vor allem der Mann, der die Partie dirigierte. Kapitän Marvin Wanitzek sammelte insgesamt vier Scorerpunkte und legte schon zum 1:0 mit einer Kopfballvorlage auf, die Fukuda aus zwölf Metern ins kurze Eck verwertete. Beim 2:0 nutzte Wanitzek einen groben Patzer von Darmstadts Torhüter Marcel Schuhen, dem nach einem Schuss von Noel Eichinger der Ball durch die Hände flutschte. Wanitzek verwandelte aus spitzem Winkel. KSC-Trainer Maximilian Senft fand am Sportschau-Mikrofon klare Worte für seinen Kapitän: "Wir haben einen Kapitän, der unglaublich vorangeht, der heute, glaube ich, über 400 Meter über den Platz gesprintet ist."

2:0 nach 13 Minuten — und nach der Pause war die Partie durch

Der Auftakt vor rund 28.000 Zuschauern im Wildpark-Stadion hätte für den KSC kaum besser laufen können. Die Darmstädter schafften es in den ersten 45 Minuten kaum, Paroli zu bieten. William Mikelbrencis traf für die Hessen nur den Pfosten (19.), Ho-jae Lee setzte einen Abschluss zu hoch an (21.) — mehr sprang vor der Pause nicht heraus. Kaum hatte die zweite Halbzeit begonnen, war die Partie endgültig entschieden: Nach einer Flanke von Wanitzek von der rechten Seite köpfte Kobald unbedrängt aus sechs Metern zum 3:0 ein. Zehn Minuten später traf Wiethaup aus 16 Metern zum 4:0 (65.). Die Gäste hatten durch Milan Smit (58.) zwar die große Chance zum Anschlusstreffer, scheiterten aber freistehend vor KSC-Keeper Hans Christian Bernat. Den Schlusspunkt setzte Viktor Bergh, der mit einer verunglückten Flanke noch die Querlatte des Darmstädter Tores traf (80.).

Darmstadt tiefer im Keller, Kohfeldt unter Druck

Wo der KSC aufatmen kann, rutscht Darmstadt 98 weiter ab: Die "Lilien" sind nach der Niederlage Vorletzter. Trainer Florian Kohfeldt räumte gegenüber der Sportschau unumwunden ein: "Das war heute ein sehr schlechtes Auswärtsspiel von uns. Wir konnten dem KSC kaum Paroli bieten. Auswärts sind wir noch nicht angekommen in dieser Saison." An Kohfeldt dürfte die Kritik nach dieser überaus schwachen Vorstellung seiner Mannschaft deutlich zunehmen — die Sorgen, die das Team laut Sportschau selbst mitbringt, sind nach dieser Pleite nicht kleiner geworden.

Die nächsten Aufgaben

Der Karlsruher SC ist am Samstagmittag beim 1. FC Magdeburg zu Gast (Anpfiff 13 Uhr). Darmstadt empfängt bereits am Freitagabend den FC St. Pauli (18.30 Uhr).

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