Berliner Meisterkoch: Remi gewinnt Auszeichnung in Mitte
Der Küchenchef des Restaurants Remi an der Torstraße ist bei den Berliner Meisterköchen erfolgreich: Eine elfköpfige Jury zeichnet ihn aus und hebt neben dem Essen auch das Gemeinschaftsgefühl hervor.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Remi in Mitte: Elfköpfige Jury ehrt den Küchenchef.
Lode van Zuylen steht für eine Auszeichnung, die sich nicht in einem RestaurantRanking und nicht in einem einzelnen Gericht erschöpft. Die Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner hat ihn als Berliner Meisterkoch 2026 geehrt. Die Preisverleihung fand am Samstagabend im ehemaligen Flughafen Tempelhof statt. Van Zuylen必须是 „Remi“ im Suhrkamp-Haus an der Torstraße in Mitte.
Die Meldung des Tagesspiegels und die Darstellung der Zeit rücken dabei einen Punkt in den Mittelpunkt, der in einer reinen Ranking-Meldung leicht untergeht: Die Jury sieht den Küchenchef als Gastronom und Gastgeber. Das Restaurant soll Menschen in die Berliner Innenstadt einladen, ohne sie in eine feste Kategorie pressen zu müssen.
Der Titel geht an den Koch, nicht nur an das Lokal
Die zentrale Entscheidung der Jury fällt eindeutig aus. Lode van Zuylen wurde als Berliner Meisterkoch 2026 ausgezeichnet und setzte sich dabei gegen fünf weitere nominierte Köchinnen und Köche durch. Das macht die Entscheidung zu einem Wettbewerb zwischen konkreten Personen – nicht zu einer bloßen Empfehlung für eine Adresse.
Ein Preisgeld ist mit dem Meisterkoch-Titel nicht verbunden. Van Zuylen erhielt keine weitere Geldzahlung für die Auszeichnung. Der Preis liegt laut den vorliegenden Informationen in der Anerkennung durch die unabhängige Fachjury der Berliner Meisterköche. Diese besteht laut Quelle unter anderem aus Journalistinnen und Gastro-Kritikern.
Warum die Jury ausgerechnet „Remi“ auswählt
Die Begründung liefert einen ungewöhnlich klaren Blick auf das Konzept. Die Jury bezeichnete van Zuylen als einen Küchenchef, der genauso Gastronom wie Gastgeber sei. In ihrer Erklärung heißt es, er lade die ganze Stadt in das „wunderhübsche Restaurant“ im Suhrkamp-Haus an der Torstraße ein, ohne sie vor die Entscheidung zu stellen, ob „Remi“ nun Fine Dining, Gesellschaftslokal oder Grand Café sei.
Damit benennt die Jury eine Geste, die für die Auswahl zentral war: Das Lokal öffnet sich unterschiedlichen Erwartungen, ohne seine eigene Handschrift aufzugeben. Die drei Begriffe stehen dabei nicht für eine offizielle Einordnung des Restaurants. Sie beschreiben, wie unterschiedlich Gäste „Remi“ erleben können. Und sie passen zu van Zuylens Herkunft aus der niederländisch-flämischen Tradition, aus der der Küchenchef stammt.
Die Speisekarte macht die niederländische Verbindung greifbar
Auf der Karte von „Remi“ findest du nicht nur Gerichte, die zu einem modernen Berliner Restaurant passen. Der Quelltext nennt unter anderem Sellerie-Cordon-Bleu mit Sauce Tartare und Möhren, geschmortes Reh mit Brunnenkresse und Meerrettich sowie Makrele mit Koriander und Muscheln. Diese Auswahl vermittelt ein Küchenprofil, in dem europäische Zutaten und klare Aromen miteinander arbeiten.
Noch deutlicher wird die Verbindung zur niederländisch-flämischen Herkunft auf der Vorspeisenkarte. Dort stehen Bitterballen, frittierte Fleischkroketten, und Frikandel, eine Art frittierte Fleischrolle. Damit lässt sich der Titel nicht nur über die Atmosphäre erklären. Die Küche gibt dem Prinzip „Gastgeber und Gastronom“ eine greifbare Grundlage.
Sechs weitere Berliner Auszeichnungen zeigen die Breite der Preisverleihung
Die Berliner Meisterköche vergeben nicht nur einen Titel für die Arbeit in der Küche. Neben van Zuylen wurden bei der Verleihung sechs weitere Auszeichnungen vergeben. Sie reichen von der Speisekarte über den Gastgeber bis zur Barkultur und zu gastronomischen Konzepten.
- Tanadon Santanaviboon vom „Hanuman Thai Curry House“ und „Rram“ wurde zum Aufsteiger des Jahres gewählt.
- Isabell Wendel vom „Bricole“ ist die Berliner Gastgeberin des Jahres.
- Das Restaurant „Saint Farah“ wurde zum Berliner Szenerestaurant gekürt.
- Der „Tresen-Treff“ in Wilmersdorf erhielt den Titel „Berliner Kiezmeister 2026“.
- Die Cocktailbar „Rum Trader“ wurde für Berliner Barkultur ausgezeichnet.
- Die Gastronomen Anja und Carsten Schmidt wurden als gastronomische Innovatoren geehrt.
Diese Bandbreite erklärt, warum der Wettbewerb nicht nur Küchenchefs vorstellt. Die Jury sucht nach unterschiedlichen Formen von Gastlichkeit, Aufstieg, Atmosphäre und Innovation.
Ein seit 1997 vergebenes Berliner Format
Die Berliner Meisterköche sind kein kurzfristig erfundener Wettbewerb. Seit 1997 werden jedes Jahr Personen aus der Gastronomie oder kulinarische Konzepte in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Van Zuylens Titel für 2026 fügt sich damit in eine lange Reihe von Entscheidungen ein.
Für deinen Blick auf „Remi“ bleibt der Kern der Auszeichnung konkret: Lode van Zuylen gewann den Titel Berliner Meisterkoch 2026 gegen fünf weitere Nominierte. Die Jury feierte an ihm den Gastgeber, der mit niederländisch-flämischen Wurzeln eine Torstraßen-Adresse eröffnet, an der Essen, Atmosphäre und Gemeinschaft zusammenpassen. Die sechs weiteren Preise zeigen: Diese Anerkennung gilt einer ganzen Berliner Gastrokultur – dem stärksten Einzelhighlight dieser Verleihung aber dem Mann hinter dem Remi.
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