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Norris holt die Pole in São Paulo – fast 90 Minuten Regenverzögerung

Lando Norris startet nach einem von Starkregen geprägten Qualifying von der Pole. Der Beginn der Session in Interlagos wurde fast anderthalb Stunden verzögert. Verstappen hatte laut Liveblog zudem technische Probleme und sollte von weit hinten starten.

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Norris holt die Pole in São Paulo – fast 90 Minuten RegenverzögerungAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Norris holt die Pole in São Paulo – fast 90 Minuten Regenverzögerung.

Das Qualifying für den Großen Preis von São Paulo war für Lando Norris nicht gerade ein normaler Samstag: In Interlagos fiel Starkregen, die Session wurde vor der ersten Zeitnahme gestoppt und erst 86 Minuten nach dem geplanten Start wieder freigegeben. Am Ende臨時te Norris in 1:27,470 Minuten die Pole Position für McLaren.

Für die Startaufstellung heißt das: Norris steht vorne. Direkt dahinter folgen nach allen Strafen Kimi Antonelli und Liam Lawson. Das Ergebnis war nicht nur von Norris’ starker Runde geprägt. Mehrere Fahrer erhielten Motor- oder Grid-Strafe, wodurch die Qualifying-Platzierung teilweise ein ganz anderes Bild ergab als die Startaufstellung.

Der Regen stoppt das Qualifying nach 15 Uhr Ortszeit

Der ursprüngliche Beginn

Für das Qualifying war ein Start um 15:00 Uhr brasilianischer Ortszeit beziehungsweise 18:00 Uhr GMT vorgesehen. Bevor ein Pilot eine Runde fahren konnte, waren die Bedingungen laut BBC zu gefährlich. Die Session wurde deshalb vorzeitig unterbrochen.

Erst 1 Stunde und 26 Minuten nach dem ursprünglichen Termin konnte das Qualifying wieder beginnen. Zusammen mit der Unterbrechung benötigte die Session insgesamt rund 2,5 Stunden. Haas-Fahrer Oliver Bearman beschrieb die Situation so: „Absolut die nassesten Bedingungen, die ich in einem Rennwagen erlebt habe, wenn nicht in irgendeinem Auto.“

Was das Qualifying verändert hat

Der Starkregen schuf nicht nur ein erhöhtes Risiko, sondern öffnete auch Fahrern mit normalerweise schwächeren Autos eine Chance. Fernando Alonso war zeitweise ganz vorne mit dabei. Laut BBC litt sein Aston Martin-Honda jedoch auch auf nasser Strecke unter einem Leistungsdefizit, sodass Alonso am Ende nicht ganz nach vorne kam. Seine Qualifying-Platzierung brachte ihn dennoch acht Plätze nach vorn auf den Startplatz.

Norris schlägt Russell mit 0,204 Sekunden

Die entscheidende Runde

Norris lieferte auf der sehr rutschigen Strecke seine schnellste Qualifying-Runde in 1:27,470 Minuten. Damit lag er 0,204 Sekunden vor seinem McLaren-Teamkollegen George Russell. Diese Zeit erklärt, weshalb Norris trotz der zunächst widersprüchlichen Meldung zur veränderten Startaufstellung die Pole Position behielt.

Russell ärgerte sich darüber, dass er eine möglicherweise noch schnellere Runde abbrechen musste, bevor der Regen weiter zunahm. Seine Reaktion im BBC-Bericht: „Glückwunsch an Lando. Das war definitiv die Pole-Runde. Der Regen kam, und wir hätten die Runde einfach beenden sollen. Im Nassen fühlte ich mich sicherer als auf der trockenen Strecke.“

Warum Norris vorne bleibt

Norris war mit dem aktualisierten McLaren bereits am ganzen Wochenende schnell unterwegs. Nach seinem Pole-Erfolg in Brasilien im Vorjahr startete er erstmals seit dem Großen Preis von Spanien im September wieder von vorne. „Es war ein langer Tag, ein großartiges Qualifying. Es ging darum, am Anfang zwei Runden zu fahren und keine Fehler zu machen – und genau das haben wir gemacht“, erklärte er.

Die Strafen verändern die ersten Plätze

Russells Fünf-Plätze-Strafe

Russell hatte im Qualifying zwar die zweit schnellste Zeit gelegt, erhielt wegen der überschrittenen erlaubten Zahl an Motorteilen aber eine Grid-Strafe von fünf Plätzen. Dadurch rückte sein Teamkollege Kimi Antonelli auf Startplatz zwei vor. Norris blieb damit nicht nur zeitlich, sondern auch in der endgültigen Startaufstellung an der Spitze.

Leclerc rutscht nach hinten

Charles Leclerc fuhr die vierte Qualifying-Zeit, musste wegen eines neuen Verbrennungsmotors aber eine Zehn-Plätze-Strafe akzeptieren. Er startet deshalb nicht von Platz vier, sondern von Platz 13.

Verstappen und Hamilton

Max Verstappen war in Q1 noch drittbestschnell, nahm aber nicht an Q2 teil. Weil er wegen eines neuen Motors ohnehin von hinten starten würde, verzichtete er auf eine weitere Zeit. Für das Rennen bedeutet das Startplatz 21.

Lewis Hamilton fuhr Q2, qualifizierte sich dort aber nur elfte. Nach dem Wechsel auf neue Motorkomponenten startet er ebenfalls weit hinten, nämlich auf Platz 20. Bei ihm hatte bereits ein neuer Verbrennungsmotor während des Finaltrainings einen technischen Schaden verursacht.

So startet das Feld in Interlagos

Die ersten acht Startplätze

  • 1. Lando Norris – McLaren
  • 2. Kimi Antonelli – Mercedes
  • 3. Liam Lawson – Racing Bulls
  • 4. Nico Hülkenberg – Audi
  • 5. Isack Hadjar – Racing Bulls
  • 6. Oliver Bearman – Haas
  • 7. Fernando Alonso – Aston Martin
  • 8. Alex Albon – Williams

Die Pole Position von Norris und die_gridbedingten Verschiebungen ergeben ein ungewöhnliches Startfeld. Hülkenberg hatte sich zunächst nur auf Qualifying-Platz sechs qualifiziert und rückte wegen Leclercs Strafe auf Platz vier vor. Bearman wurde aus der achten Qualifying-Position auf Startplatz sechs geschoben. Albon lag im Qualifying direkt hinter Alonso und startet nun ebenfalls aus den ersten acht Positionen.

Der Start am Renntag

Der Große Preis von São Paulo beginnt am 8. November um 17:00 Uhr GMT. Norris beginnt vom ersten Startplatz aus, während Verstappen auf Position 21 und Hamilton auf Position 20 starten. Dieren beiden Fahrern liefert das Qualifying keine schnelle Runde, weil ihre Motorkomponenten ohnehin eine Rückversetzung in die Startaufstellung bedeutet hätten.

Quellen

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