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Früh abgefangen, am Ende ohne Punkt: Stuttgarts Sieg gegen Bremen

Maximilian Mittelstädt entscheidet das Topspiel in Stuttgart mit einem frühen Tor. Werder Bremen verliert trotz einer guten Leistung knapp, während Niclas Füllkrug ohne Treffer bleibt.

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Früh abgefangen, am Ende ohne Punkt: Stuttgarts Sieg gegen BremenAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Mittelstädt schießt Stuttgart zum Topspiel-Sieg gegen Bremen.

Nach dem 0:2 bei Galatasaray Istanbul in der Champions League hatte Trainer Sebastian Hoeneß drei Änderungen vorgenommen. Unter anderem debütierte Yanik Spalt im Mittelfeldzentrum. Trotz der Rotation fand Stuttgart früh den entscheidenden Weg: Grischa Prömel, der über rechts vorstieß und den Ball scharf quer durch den Strafraum legte, bereitete Mittelstädts Treffer vor.

Damit war die Partie nach sieben Minuten entschieden – zumindest zunächst. Der SPIEGEL berichtet, dass der VfB anschließend weitere Chancen hatte, ohne nachlegen zu können. Unter anderem köpfte Bilal El Khannouss nach einer Flanke von Mittelstädt aufs Tor, doch Karl Hein parierte in der 18. Minute. Auch einen Distanzschuss des Marokkaners hielt der Bremer Torhüter in der 28. Minute. Jeff Chabot köpfte kurz darauf, in der 29. Minute, deutlich vorbei.

Das Ergebnis lässt sich deshalb nicht allein am Tor ablesen. Stuttgart hatte die Führung früh erzwungen, aber Bremen blieb in dieser Phase nicht wirkungslos. Die Quelle spricht von einem guten Start des Gastgebers und zugleich von einer weiteren Bremer Drangphase nach der Pause. Genau dazwischen liegt die Spannung dieses Spiels: ein einziges Tor, zwei sehr unterschiedliche Phasen und ein Ergebnis, das am Ende dennoch eindeutig zugunsten Stuttgarts ausfiel.

Der 7-Minuten-Tor war der Schlüssel zum 1:0

Maximilian Mittelstädt traf nach einem typischen Vorstoß von Grischa Prömel. Der Neuzugang aus Hoffenheim gab den Ball über die rechte Seite in den Strafraum. Mittelstädt, von Jürgen Klopp für die anstehenden Länderspiele nominiert, rauschte auf der verwaisten rechten Bremer Abwehrseite heran und schoss per Direktabnahme in den linken Torwinkel. Es war der zweite Saisontreffer des Außenverteidigers.

Die frühe Führung gab Stuttgart zunächst die Kontrolle. Allerdings war die Partie in beiden Phasen offen: Nach der Pause wechselte der Rhythmus. Bremen kam „extrem stark aus der Kabine“, wie es im Bericht von Sportschau heißt. Die Bremer drängten danach nicht nur auf den Ball, sondern schürten Stuttgarte Phasen im eigenen Feld ein.

Mehrere Bremer fanden jedoch keinen Abschluss, der die Führung gefährdete. In der 51. Minute bereitete Füllkrug einen Steilpass auf Youri Regeer vor, doch Regeer scheiterte im Eins-gegen-Eins an Dennis Seimen. In der folgenden Minute parierte Hein Mittelstädts Flachschuss aus dem kurzen Eck. Füllkrug selbst kam später zweimal nicht zum Ziel: in der 61. Minute wurde sein Versuch abgewehrt, in der 62. Minute blieb er ungenau. Auch Marco Grüll, Justin Njinmah und Chuki kamen in der zweiten Halbzeit dem Ausgleich nahe, fanden aber keinen Erfolg.

Bremen drückte, Füllkrug blieb ohne Tor

Niclas Füllkrug war für Bremen zwar der auffälligste Spieler, traf aber nicht. Der 33-Jährige führte am meisten Zweikämpfe auf dem Feld, war 70-mal am Ball und gab vier Schüsse ab. Nach sieben Spielen mit mindestens einem Tor wurde seine Serie damit beendet. Sein zehnter Saisontreffer blieb in Stuttgart aus.

Das Duell mit Jeff Chabot prägte die Partie mehrfach. Füllkrug wurde in der 25. Minute wegen eines Ellenbogens im Kopfballduell verwarnt. In der 85. Minute köpfte er neben das Tor. Seine Einsätze führten also nicht zu einem Treffer, aber sie brachten Bremen in der zweiten Halbzeit immer wieder in aussichtsreiche Situationen.

Stuttgart musste deshalb mehrfach retten. Seimen parierte einen Drehschuss von Ludovit Reis in der 76. Minute. Nach dem Rückstand hatten die Bremer in der laufenden Saison bereits viermal gepunktet; diesmal misslang das Comeback. Sportschau spricht deshalb von einem „schmeichelhafter Sieg“ für den VfB und von Glück, das die Stuttgarter bei ihren Chancen brauchten.

Stuttgart gewinnt die drei wichtigen Punkte

Der VfB feierte den vierten Saisonsieg und kletterte mit dem Heimsieg auf den achten Tabellenplatz. Werder bleibt Fünfter. Für Stuttgart ging es laut Sportschau vor allem darum, den Anschluss an die internationalen Plätze nicht zu verlieren. Der Sieg zeigte dem Team zudem, dass es auch gelingen kann, wenn es nicht hochüberlegen ist.

Das passt zum Gesamtbild des Spiels. Mittelstädts Direktschuss in der 7. Minute gab Stuttgart die frühe Führung. Bremen hatte anschließend mehr Ball und mehrere gute Chancen, blieb aber torlos. Füllkrugs starke Statistik und seine gefährlichen Vorlagen machten die zweite Halbzeit spannend; sie veränderten das Ergebnis aber nicht mehr.

Am Ende stand deshalb eine klare Bilanz: Stuttgart mit drei Punkten, Bremen mit einer guten Leistung und ohne Tor. Der Knackpunkt des Topspiels lag nicht in einer langen Serie von Bremer Chancen, sondern in den ersten sieben Minuten – und in der Arbeit von Seimen und Hein, die den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff verteidigten.

Quellen

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