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Warum dein nächster Flug mit Ryanair teurer werden könnte

Ryanair erwägt wegen stark steigender Treibstoffkosten einen Lohnstopp, eine reduzierte Crewzahl pro Flug und einen verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz. Zugleich erwartet Ryanair nach eigenen Angaben für europäische Airlines insgesamt Preisanstiege von bis zu 20 %.

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Warum dein nächster Flug mit Ryanair teurer werden könnteAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Ryanair erwägt Lohnstopp und weniger Crew pro Flug – 2 Milliarden Euro Mehrkosten für Treibstoff.

Ryanair schätzt, dass seine Treibstoffkosten im nächsten Geschäftsjahr um rund 2 Milliarden Euro steigen. Die Mehrkosten belasten eines der größten Low-Cost-Airliner Europas und verändern die Rechnung für Reisende, Beschäftigte und Ryanair selbst. Neben den gestiegenen Treibstoffpreisen sucht die Airline jetzt nach zusätzlichen Sparmöglichkeiten.

Für dich wird das vor allem an den Ticketpreisen sichtbar: Ryanair erwartet, dass europäische Airlines ihre Preise bis zu 20 Prozent anheben. Für die Beschäftigten kommt ein möglicher Lohnstopp hinzu. Zugleich erwägt Ryanair, den Einsatz künstlicher Intelligenz auszubauen.

Laut einem Bericht von The Guardian steht diese Personalfrage im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt und den dadurch stark gestiegenen Kosten für Flugtreibstoff. Die Personalmaßnahmen werden bislang lediglich geprüft: Ryanair hat laut dem Bericht weder einen Lohnstopp noch eine feste Reduzierung der Crewzahl pro Flug beschlossen.

Der Kostenschock trifft Europas größten Low-Cost-Airliner

Ryanair wird im Bericht als Europas größte Low-Cost-Airline bezeichnet. Das Unternehmen ist damit direkt von der Entwicklung an den Treibstoffmärkten betroffen. Die erwartete Erhöhung der eigenen Treibstoffkosten um rund 2 Milliarden Euro beziehungsweise 1,6 Milliarden Pfund beziffert der Guardian für das nächste Geschäftsjahr, das im März 2028 endet.

Damit rückt der Treibstoffpreis als einer von vielen Posten in den Vordergrund. Er wird für Ryanair zu einem zentralen Kostentreiber, mit dem sich das Unternehmen auseinandersetzen muss. Wie hoch der Anteil der Mehrkosten an den Gesamtkosten ausfällt oder wann genau sich die Kostenentwicklung im nächsten Geschäftsjahr bemerkbar macht, nennt der Bericht nicht.

Die Verbindung zwischen dem Nahostkonflikt und den Flugkosten bildet den Kern der Meldung. Ryanair führt die erwarteten Mehrkosten für Treibstoff auf die Eskalation im Nahen Osten zurück. Der Bericht spricht dabei ausdrücklich vom Einfluss des Iran-Kriegs auf die geplanten Kostensenkungsmaßnahmen.

Drei Sparhebel: Lohnstopp, weniger Crew und mehr KI

Ryanair zieht mehrere Sparhebel gleichzeitig. Ein mögliches Einfrieren der Löhne soll den Kostendruck abmildern. Außerdem erwägt das Unternehmen, weniger Crewmitglieder pro Flug einzusetzen. Drittens soll künstliche Intelligenz in größerem Umfang eingesetzt werden, um die laufenden Kosten zu senken.

Mehr KI ist dabei bewusst unspezifisch: Der Guardian nennt weder konkrete Anwendungen noch Systeme oder eingesparte Beträge. Auch zum Umfang eines Lohnstopps und zur Zahl der pro Flug weniger eingesetzten Crewmitglieder enthält die Meldung keine Details. Die Richtung ist klar, das Ausmaß bleibt offen.

Für Beschäftigte wäre ein Lohnstopp die unmittelbarste finanzielle Folge. Für Reisende ist vor allem der Aspekt der Crewbesetzung relevant, weil er die Personalausstattung an Bord betrifft. Ryanair stellt diese Personalmaßnahmen ausdrücklich in den Zusammenhang mit dem Versuch, die Mehrkosten durch höhere Treibstoffpreise abzufedern.

Bis zu 20 Prozent: Europas Airlines könnten ihre Preise erhöhen

Ryanair erwartet nach Angaben des Guardian, dass europäische Airlines ihre Ticketpreise um bis zu 20 Prozent anheben. Wichtig ist die Formulierung: Die Erwartung bezieht sich auf europäische Airlines allgemein, nicht speziell auf Ryanair oder einen bestimmten Zeitraum.

Damit rückt der Treibstoffpreis direkt in die Reiseplanung. Wer ein Ticket für eine bestimmte Reise bucht, könnte höhere Preise vorfinden als zuletzt. Weder eine konkrete Änderung der Preisliste von Ryanair noch einen konkreten Stichtag nennt der Bericht allerdings.

Für Airlines, Kunden und Beschäftigte entsteht so eine doppelte Belastung: Ryanair muss höhere Treibstoffkosten abfedern und rechnet gleichzeitig mit Preisanhebungen im europäischen Markt. Zugleich sollen ein Lohnstopp, eine reduzierte Crewbesetzung und mehr KI-Einsatz helfen, die Kostenstruktur unter Kontrolle zu halten.

Bis März 2028: Die Entscheidungen sind noch offen

Der Hinweis auf das nächste Geschäftsjahr, das im März 2028 endet, gibt der Planung einen zeitlichen Rahmen. Bis dahin will Ryanair die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die Treibstoffkosten abfedern. Ob ein Lohnstopp tatsächlich beschlossen und ob eine reduzierte Crewbesetzung sowie mehr KI-Einsatz umgesetzt werden, ist im Bericht noch nicht entschieden.

Feststehen sind vor allem drei Angaben: rund 2 Milliarden Euro höhere Treibstoffkosten, eine erwartete Preisanhebung europäischer Airlines von bis zu 20 Prozent und das Geschäftsjahresende im März 2028. Für die praktische Planung heißt das: Reisekosten in Europa können teurer werden, während Ryanair parallel prüft, inwieweit Personal- und Technologiemaßnahmen helfen können, die Mehrkosten abzufedern.

Quelle: The Guardian

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