Der Wahlwerbespot, der Amys Mutter in den Mittelpunkt stellte
Der Republikaner im Rennen um das Amt des Gouverneurs von Ohio lässt einen umstrittenen Wahlwerbespot nicht mehr ausstrahlen, der die entfremdete Mutter seiner Gegnerin in den Mittelpunkt stellte. Die Reaktionen auf die scharfen Vorwürfe waren deutlich.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Vivek Ramaswamy stoppt umstrittenen Wahlwerbespot.
Die Bestätigung kam in Vandalia, Ohio. Auf die reporterseitige Frage, ob die Kampagne den Wahlwerbespot gestoppt habe, antwortete Ramaswamy: „It ran to completion and we put up four other ads.“ Der Spot sei also zu Ende ausgestrahlt worden. Stattdessen seien vier weitere Werbespots geplant.
Damit endet die Ausstrahlung nicht abrupt, wie es die Schlagzeile zunächst nahelegt. Sie fügt sich in eine Kampagne ein, die nach Ramaswamys Worten stärker auf Politik setzen sollte. Er sagte bei derselben Gelegenheit: „I would love, even for this final close, for this campaign to really be about policy.“ Zugleich kritisierte er Acton dafür, nicht mit ihm zu debattieren.
Der 4-Millionen-Dollar-Einsatz und seine Kürzung
Die angekündigte Kampagne
Ramaswamys Kampagne hatte in der Vorwoche angekündigt, 4 Millionen US-Dollar für die Ausstrahlung des Angriffsspots auszugeben. Das war eine beträchtliche Investition in einen-clip, der nach einem Bericht des The Guardian eine Welle der Empörung auslöste.
Der Hinweis auf 30 Sekunden in Ramaswamys Antwort hatte einen konkreten Grund. Die Kampagne hatte eine ursprünglich 60-sekündige Fassung gekürzt. entfernt wurde dabei die Behauptung, Actons Mutter habe gelogen, als ihre Tochter erzählte, die Familie habe in einem Zelt mit Arthur gelebt, als sie ein Kind war.
Was die Gerichtsakten ergaben
Gerichtsakten aus der damaligen Zeit stützten zumindest den erwähnten Zelt-Aufenthalt. Cledith Arthur hatte demnach tatsächlich in einem Zelt gelebt, als er wegen der Anklage festgenommen wurde. Diese Passage war aus der kürzeren Werbefassung entfernt worden, nicht aber der grundsätzliche Angriff auf Actons Mutter.
Donna Arthur, ein 48 Jahre altes Sorgerechtsverfahren und offene Vorwürfe
Der familiäre Hintergrund
Der Wahlwerbespot stellte Donna Arthur in den Mittelpunkt. Sie ist die entfremdete Mutter der demokratischen Kandidatin Amy Acton. Donna Arthur verlor das Sorgerecht für ihre Tochter 1978. Damit wurde ihr zweiter Mann, Cledith Arthur, beschuldigt, ihre Tochter zwischen 10 und 12 Jahren vergewaltigt zu haben.
Juristisch wichtig bleibt die genaue Formulierung: Die Quelle berichtet von einer Anklage. Sie berichtet nicht von einem rechtskräftigen Urteil. Zugleich schildert sie, dass Donna Arthur mit ihrem Mann aus dem Bundesstaat floh, nachdem ihre Tochter ihn der Vergewaltigung beschuldigt hatte.
Donna Arthurs Aussagen
In einem Interview mit der Anti-Abtreibungsgruppe Operation Rescue im Jahr 2020 sagte Donna Arthur, sie sei vor ihrer Heirat mit Cledith Arthur darüber informiert gewesen, dass er zuvor beschuldigt worden sei, seine eigene Tochter vergewaltigt zu haben. Damals führte Acton Ohios Reaktion auf die Covid-Pandemie an.
Berichte von NBC News und Zeteo legen außerdem nahe, dass Donna Arthur psychische Probleme hatte und mit Dutzenden Katzen in ihrem Auto gefunden wurde. Bei some people involved in producing the ad sorgte dies für Unbehagen. Diese Berichte stehen in der Quelle neben der Frage, wie weit Ramaswamy mit seinem Angriff auf Actons Mutter gehen würde.
Actons Kampagne nennt den Spot eine bewusste Ausnutzung ihrer Kindheit
Die Reaktion der Gegenkandidatin
Actons Kampagne veröffentlichte am Donnerstag einen eigenen Werbespot zu der Auseinandersetzung. darin hieß es: „How far will Vivek Ramaswamy go?“ Ihr Argument: Um Gouverneur zu werden, würde er seine Gegnerin schmieren, weil sie als 10-Jährige von ihrem Stiefvater vergewaltigt worden sei, und dabei den Missbrauch eines Kindes sowie Millionen US-Dollar ausgeben, um den Wählern zu etwas zu erzählen.
Acton sprach am Donnerstag ebenfalls vor ihren Unterstützern. Sie erinnerte daran, dass sie und ihr Bruder viele Formen von Missbrauch und Vernachlässigung erlebt hätten und im Winter häufig in einem Zelt gelebt hätten. Ihre Vorwürfe an Ramaswamy waren deutlich: „My opponent has now chosen to exploit my childhood intentionally.“ Sie glaubte nicht, dass diese Strategie funktionieren werde.
Trumps Unterstützung
Donald Trump hatte den Angriffsspot wiederholt verteidigt, zuletzt bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Ramaswamy am Mittwoch. Dabei wies er die Frage zurück, ob der Vorwurf der schweren Vergewaltigung die Glaubwürdigkeit von Actons Mutter betreffe.
Die Unterstützung machte den Spot zu mehr als einem Nebenproblem der Kampagne. Ramaswamy verteidigte ihn öffentlich, Trump stellte sich ebenfalls hinter ihn, und die Kampagne hatte 4 Millionen US-Dollar für seine Verbreitung angekündigt. Am Donnerstag war dann klar: Die ursprüngliche 60-sekündige Fassung war beendet, die 30-sekündige Fassung wurde nicht weiter ausgestrahlt.
Was die Quellen klar zeigen – und was nicht
Belegbar bleibt
Die Kampagne stoppte den Angriff auf Actons Mutter, nachdem der Spot Kritik aus beiden politischen Lagern und Donald Trumps Unterstützung ausgelöst hatte. Ramaswamy sprach anschließend von vier weiteren Anzeigen und einem Wunsch, den Wahlkampf stärker auf Politik zu lenken. Nicht geklärt ist, ob der Stopp aus öffentlichem Einspruch, internen Bedenken oder einem anderen Grund geschah.
Wer die Darstellung bewerten will, sollte außerdem Anklage und Urteil sauber auseinanderhalten. Für einen breiteren Überblick findest du bei The Viral Source die politischen Hintergrundtexte, unter Wahlkampf-Leitfäden und in den USA-News weitere Entwicklungen.
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