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Xbox verzeichnet kleineren Quartalsrückgang als erwartet

Microsofts Xbox-Geschäft verliert im ersten Quartal 2026 weiterhin Umsatz; der Rückgang fällt jedoch geringer aus als erwartet. Gamekult erwartet zugleich, dass GTA 6 der nächste Wachstumstreiber sein könnte.

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Xbox verzeichnet kleineren Quartalsrückgang als erwartetAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Xbox-Ausblick: Kleinerer Rückschlag als erwartet – GTA 6 soll Wachstum bringen.

Microsoft hat die Ergebnisse für den Zeitraum von Juli bis September 2026 veröffentlicht. Das Spielgeschäft verzeichnete in dem ersten Quartal des Geschäftsjahres erneut niedrigere Umsätze. Der Rückgang war mit 2 Prozent aber geringer als die zunächst erwarteten rund 5 Prozent. Die vollständige Einordnung liefert die Meldung von Gamekult.

Xbox-Umsatz sinkt auf 5,37 Milliarden Dollar

Der Quartalswert

Der Xbox-Umsatz lag im Berichtszeitraum bei 5,37 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Quartal des Vorjahres waren es 5,50 Milliarden Dollar. Microsoft lag damit 130 Millionen Dollar unter dem Vorjahreswert, erreichte das Ergebnis aber relativ näher an den eigenen Erwartungen als zunächst angenommen.

Das Xbox-Geschäft bleibt zugleich der schwächere Bereich des Konzerns. Microsofts gesamter Quartalsumsatz stieg auf 92,3 Milliarden Dollar, ein Plus von 19 Prozent. Der Nettogewinn lag bei 36,6 Milliarden Dollar und stieg um 18 Prozent. Das Wachstum kam also nicht aus dem Spielgeschäft, sondern wesentlich aus Microsofts Cloud-Aktivitäten.

Inhalte und Services tragen, Hardware bricht ein

5 Milliarden Dollar für Inhalte und Services

Microsoft erzielte mit Xbox-Inhalten und -Services 5 Milliarden US-Dollar. Das Geschäft wird laut Microsoft durch Rückgänge bei Drittanbieter-Inhalten und beim Xbox Game Pass belastet. Teilweise kompensiert wurde dieser Rückgang durch das Wachstum bei Microsoft-eigenen Spielen.

330 Millionen Dollar für die Hardware

Der Hardware-Umsatz fiel dagegen auf 330 Millionen Dollar, ein Rückgang von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der größere Absturz der Konsolengeschäfte steht damit in einem deutlichen Kontrast zum comparatively stabilen Geschäft mit digitalen Inhalten, Spielern und Abonnements. Auch für das zweite Quartal rechnet Microsoft beim Konsolenverkauf weiter mit einem Rückgang.

Preiserhöhung trifft auf historisch schwache Konsolennachfrage

Ein teureres Produkt, weniger verkaufte Einheiten

Während des Berichtszeitraums stiegen die Preise der Xbox Series X*|S. Trotz des höheren Preises sank der Hardwareumsatz um 14 Prozent. Nach den von Circana erfassten US-Charts waren die Xbox-Konsolen seit Jahresbeginn die am schwächsten abgesetzten Konsolen des Herstellers.

Die Lager situation ist nicht überall gleich

Microsofts Chefin Asha Sharma erklärte, die Nachfrage nach Xbox-Konsolen übersteige den verfügbaren Bestand. Laut Gamekult ist die Knappheit in bestimmten europäischen Gebieten sowie in Brasilien tatsächlich vorhanden. In den wichtigen Märkten den USA und dem Vereinigten Königreich gab es dagegen keine entsprechende Verknappung. Ein eingebetteter Kommentar von Mat Piscatella stellt die Nachfrageerklärung angesichts des aktuellen Plattformzyklus ausdrücklich infrage.

First-Party-Titel fangen einen Teil des Rückgangs ab

Microsofts eigene Inhalte wachsen

Microsoft verweist auf Forza Horizon 6, das bereits im vorherigen Quartal erschienen war, sowie auf die starke Nachfrage nach den PlayStation-5-Portierungen von Call of Duty: Black Ops und Call of Duty: Black Ops 2. Außerdem trugen die Neuerscheinungen Halo: Campaign Evolved und Minecraft Dungeons II zum Wachstum der eigenen Inhalte bei.

Minecraft auf Rekordniveau

CEO Satya Nadella sagte während der Präsentation außerdem, dass Minecraft einen Rekordumsatz und eine Rekordbeteiligung erzielt habe. Das Spiel half damit, den Rückgang bei Drittanbieter-Inhalten und Game Pass zumindest teilweise abzufedern.

Die Trennung von 1.600 Stellen und fünf Studios hat laut Gamekult keinen positiven Umsatzeffekt gehabt. Im Bereich Devices and Consumer, zu dem neben Xbox auch Windows und Surface gehören, sanken die operativen Ausgaben dennoch um 3 Prozent. Microsoft erklärte den Rückgang vor allem mit Xbox; Gamekult sieht darin einen direkten Zusammenhang mit den von Asha Sharma betreuten Entlassungen.

GTA VI soll Wachstum liefern – Konsolen nicht

Microsoft prognostiziert 5 bis 9 Prozent mehr

Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres erwartet Microsoft beim Umsatz mit Xbox-Inhalten und Services eine Steigerung um 5 bis 9 Prozent. Zu den vorgesehenen Veröffentlichungen gehören Call of Duty: Modern Warfare 4, World of Warcraft: Forever und Grand Theft Auto VI. Damit liegt die Wachstumserwartung nicht auf zusätzlichen Konsolenverkäufen, sondern auf Software und digitalen Angeboten.

Die stärkste Einschränkung ist eindeutig: GTA VI kann das Wachstum bei Inhalten und Services anstoßen, aber nicht die fallenden Hardwareumsätze umkehren. Microsoft erwartet deshalb ausdrücklich, dass die Konsolengeschäfte auch im kommenden Quartal weiter zurückgehen. Einen konkreten Umsatzbeitrag, ein Veröffentlichungsdatum oder Absatzprognosen nennt die Quelle für GTA VI nicht.

Xbox bleibt der Gegenpol zum Cloud-Geschäft

Zwei Tage nach den Quartalszahlen

Microsoft kündigte nur zwei Tage nach den Quartalszahlen einen historischen Plan für freiwillige Abgänge von bis zu 60.000 Beschäftigten an. Das Unternehmen will sich stärker um die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz organisieren und schließt inzwischen auch Finanzierung durch Kredite nicht mehr aus.

Damit ergibt sich ein klares Bild: Microsofts Wachstum kommt aus der Cloud, während Xbox mit 5,37 Milliarden Dollar und einem Rückgang von 2 Prozent nur begrenzt zum Konzern beiträgt. Der schwächere Hardwareverkauf wird vorerst durch Inhalte und Services abgefedert. GTA VI soll diesen Bereich im kommenden Quartal weiter nach oben führen, die Konsolensuche aber nicht beenden.

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