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114 Passagiere ausgestiegen: Bombenverdacht in Murcia

Nach einem Bombenverdacht bei einem Ryanair-Flug aus Manchester hat Aena am Flughafen Murcia das Sicherheitsprotokoll aktiviert. 114 Passagiere und sieben Crewmitglieder sind ausgestiegen und wurden kontrolliert.

3 Min. Lesezeit
114 Passagiere ausgestiegen: Bombenverdacht in MurciaAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Bombenverdacht in Murcia: 114 Passagiere ausgestiegen.

Der Flughafen Murcia war am Dienstagvormittag wegen eines Bombenverdachts in einer Ryanair-Maschine aus Manchester in Sicherheitsalarm. Der Flug landete um 10:30 Uhr im Aeropuerto Internacional de la Región de Murcia. Nach der Landung aktivierte Aena das Sicherheitsprotokoll; El Mundo nennt dafür 10:50 Uhr als Zeitpunkt.

Das war ein deutlicher Unterschied zum regulären Flugverkehr: 114 Passagiere und sieben Crewmitglieder stiegen aus und wurden einer Sicherheitskontrolle unterzogen. Zugleich darf die Meldung nicht als bestätigter Bombenfund gelesen werden. Die Behörden suchten nach einem möglichen Gegenstand im Inneren der Maschine. In den veröffentlichten Informationen wird weder eine Explosion noch ein abschließender Befund genannt.

Für die Menschen an Bord endete der Flug damit in Murcia. Der weitere Reiseverlauf war in den Berichten nicht beschrieben. Sicherheitskräfte standen nicht nur auf dem Flugplatz: Neben der Guardia Civil und der Policía Nacional wurden auch Feuerwehrleute und Sanitäter des 112 mobilisiert.

Die Landung um 10:30 Uhr war planmäßig

Der Ryanair-Flug kam aus Manchester im Vereinigten Königreich und erreichte Murcia nach den Angaben des Flughafenbetreibers um 10:30 Uhr. Die Landung erfolgte damit innerhalb des vorgesehenen Zeitplans. Der Bombenverdacht arose nach dieser Landung und führte zu den anschließenden Sicherheitsmaßnahmen am Boden.

Der entscheidende Ablauf verlief in mehreren Schritten: Aena aktivierte das für solche Fälle vorgesehene Sicherheitsprotokoll, die Guardia Civil übernahm die Ermittlungen, Passagiere und Besatzung wurden ausgeschifft und kontrolliert, und Spezialisten prüften anschließend das Flugzeug. ABC.es berichtete, dass der spanische Regierungskommissar Francisco Lucas die Angaben zu den Personen an Bord bestätigte.

Das Aussteigen war dabei eine unmittelbare Reaktion auf die Warnung. Nach den vorliegenden Berichten wurde die Maschine nicht wegen eines technischen Problems oder einer Explosion geräumt. Auslöser war ausschließlich der Bombenverdacht, der ein Sicherheitsprotokoll nach sich zog.

114 Passagiere und sieben Crewmitglieder wurden kontrolliert

Die Zahl der Betroffenen ist genau beziffert: 114 Passagiere und sieben Crewmitglieder befanden sich in der Ryanair-Maschine. Alle mussten aussteigen und wurden einer Sicherheitskontrolle unterzogen. Der spanische Regierungskommissar erklärte dazu, die Kontrollen seien nach dem Vorfall angelaufen.

Die Meldungen schildern den Stand während dieser Maßnahmen. Eine Zahl abgeschlossener Kontrollen nennen sie ebenso wenig wie eine spätere Freigabe der Passagiere oder des Flugzeugs. Auch zu einer möglichen Weiterreise nach der Landung enthält der Quelltext keine Information.

Für die Betroffenen war der eigentliche Reiseverlauf damit unterbrochen. Das Flugzeug selbst stand am Flughafen und wurde untersucht. Sicherheit bekam dabei Vorrang vor der Fortsetzung des normalen Flugbetriebs. So meldete El Mundo, dass der nächste geplante Flug am AIRM eine Verbindung von Gran Canaria war und für 12:20 Uhr erwartet wurde.

TEDAX sucht im Flugzeug nach einem möglichen Gegenstand

Die Untersuchung der Maschine lag bei der technischen Spezialabteilung der Guardia Civil. Mitglieder des TEDAX aus Alicante waren dafür am Flughafen Murcia. Ihr Auftrag war laut Bericht, die Maschine zu inspizieren und festzustellen, ob sich im Inneren ein möglicher Artefakt befindet.

Parallel dazu wurde am Flughafen ein Krisenausschuss gebildet. An der Reaktion waren neben TEDAX und Guardia Civil auch die Policía Nacional, Feuerwehr und die sanitätsdienstlichen Einheiten des 112 beteiligt. Damit war die Sicherheitslage nicht allein eine Polizeimeldung, sondern ein abgestimmter Einsatz mehrerer Stellen direkt am Airport.

El Mundo und ABC.es bestätigen damit übereinstimmend die zentralen Fakten: planmäßige Landung um 10:30 Uhr, Aktivierung des Sicherheitsprotokolls, Ausstieg und Kontrolle von 114 Passagiern und sieben Crewmitgliedern sowie die Inspektion durch das TEDAX.

Offen bleiben Ursache und Ergebnis der Warnung

Die wichtigste Einschränkung liegt in den Quellen selbst: Sie nennen keine Explosion und keinen abschließenden Befund. Auch darüber, wodurch die Warnung ausgelöst wurde, sagen die Berichte nichts. Der Bombenverdacht war deshalb der Anlass für Kontrollen und eine umfassende Sicherheitsreaktion – mehr geben die verfügbaren Informationen nicht her.

Offen bleiben damit drei konkrete Punkte: das Ergebnis der Kontrollen für Passagiere und Crew, der Befund der TEDAX-Inspektion und die Freigabe des Flugzeugs beziehungsweise eine mögliche Fortsetzung der Reise. Erst wenn diese Punkte vorliegen, lässt sich der Vorfall abschließend einordnen.

Quellen

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