Hertha gewinnt in der Nachspielzeit und baut die Führung aus
Hertha BSC gewinnt gegen Arminia Bielefeld und vergrößert seinen Vorsprung an der Spitze der 2. Bundesliga. Der entscheidende Treffer fällt per Elfmeter in der Nachspielzeit.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Später Elfmeter: Hertha gewinnt gegen Bielefeld.
Der Live-Ticker vom 24. Oktober 2026 vermeldete um 15:51 Uhr: Hertha BSC hat Arminia Bielefeld im Olympiastadion mit 1:0 besiegt. Den entscheidenden Treffer erzielte Josip Brekalo per Handelfmeter in der 90.+3. Minute. Erst durch diesen späten Elfmeter wurde aus einem torlosen Spiel ein Sieg für die Berliner.
Brekalos Elfmeter in der 90.+3. Minute macht den Unterschied
Die entscheidende Szene
Hertha bekam in der Nachspielzeit eine Ecke. Maximilian Großer war mit der Hand am Ball, Schiedsrichter Cristian Ballweg zeigte auf den Elfmeterpunkt. Josip Brekalo verwandelte die Strafe gegen Arminia-Torwart Jonas Kersken und brachte die Berliner auf 1:0.
Bis dahin hatte Hertha bereits einmal getroffen. In der 85. Minute lag der Ball im Bielefelder Tor, doch der Treffer wurde wegen eines Handspiels nicht anerkannt. Der spätere Elfmeter war deshalb nicht die erste Hertha-Klage, sondern die zweite – und diesmal zählte sie.
Grönning, Sessa, Latte und Pfosten: Hertha hatte mehr als einen Versuch
Erste Hälfte
Hertha hatte deutlich mehr Ballbesitz, blieb im letzten Drittel aber häufig ideenlos. Die erste große Chance kam noch vor der zweiten Minute: Mads Pedersen lief über die linke Außenbahn und legte gefährlich in den Fünfer. Sebastian Grönning scheiterte jedoch am Bielefelder Torwart Kersken. Auch seine zweite Chance brachte er nicht im Tor unter.
Bielefeld verteidigte insgesamt clever, verschob gut und blieb in der Ordnung stabil. Ein Fehler von Felix Hagmann bot Hertha eine weitere Gelegenheit: Nach einem weiten Ball köpfte der Stürmer genau in den Lauf, doch Maximilian Großer kratzte die Kugel über Kersken von der Linie. Kurz vor der Pause flankierte Jon Dagur Thorsteinsson von rechts zu Oluwaseun Adewumi, der frei vor dem Tor an Kersken scheiterte. Mit 0:0 ging es in die Pause.
Zweite Hälfte
In der 66. Minute traf Kevin Sessa einen Freistoß aus rund 18 Metern an die Querlatte. Acht Minuten später schob er den Ball aus acht Metern Entfernung am Pfosten vorbei. Beide Situationen hätten Hertha vor dem späten Elfmeter zum Führen gebracht.
Zum Vergleich hatte Bielefeld Hertha zuletzt im Mai mit 1:6 auf der Alm besiegt. An diesem 9. Spieltag zwang Hertha die Arminia dagegen über 90 Minuten in eine defensive Rolle, in der Bielefeld vor allem mit Kontern und Nadelstichen gefährlich blieb.
Leitl spricht vom Glauben, Kirch vom verdienten Punkt
Die Einschätzung des Spiels
Der verlinkte Spielbericht von sportschau.de bezeichnet den Ausgang als glücklich, aber auch hochverdient. Für die Gegenposition liefert Bielefelds Trainer Oliver Kirch ein klares Zitat: „Ich denke, dass wir uns einen Punkt verdient hätten. Das tut extrem weh, weil die Jungs alles auf den Platz gelassen haben.“ Tatsächlich hatte Hertha zwar mehr Ball, agierte im letzten Drittel aber ideenlos.
Herthas Trainer Stefan Leitl sah die Situation anders: „Der Glaube war immer da. Dann gibt es eben die Handelfmetersituation. Das ist sensationell für die Jungs, weil sie sich einfach belohnt haben. Sie haben heute viele Dinge richtig gemacht gegen einen unangenehmen Gegner.“
25 Punkte: Hertha führt neun Punkte vor Wolfsburg
Die neue Tabellenlage
Durch den Sieg kommt Hertha auf 25 Punkte und bleibt neun Zähler vor dem VfL Wolfsburg auf Rang drei. Die Berliner sind damit weiterhin ungeschlagen und feiern den achten Erfolg im neunten Spiel. Bielefeld rückt mit elf Punkten auf den achten Tabellenplatz.
Für dich als Hertha-Fan heißt das: Der späte Treffer bringt nicht nur drei Punkte, sondern baut eine neun Punkte große Spitze aus. Nächster Spieltag: Hertha gastiert am Samstag um 13 Uhr beim 1. FC Kaiserslautern. Bielefeld empfängt am Freitagabend um 18:30 Uhr die Eintracht Braunschweig.
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