Wer wird Makhachevs nächster Herausforderer? Prates und Morales kämpfen in Toronto
Islam Makhachev will am 30. Januar in Toronto nicht gegen Carlos Prates antreten. Stattdessen soll der Ecuadorianer Michael Morales gegen Prates um den Interimstitel kämpfen. Damit ginge es auch um den direkten Weg zu Makhachev.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Makhachev lehnt den Kampf gegen Prates ab: Morales soll um den Interimstitel kämpfen.
Die UFC hatte für den 30. Januar in Toronto ursprünglich eine Titelverteidigung von Islam Makhachev gegen Carlos Prates im Kopf. Der Brasilianer stand nach den Angaben von ABC.es zu diesem Zeitpunkt als Gegner auf dem Tisch. Dann kam kurzfristig die Änderung: Prates und Michael Morales sollen nun um den Interimstitel kämpfen.
Für dich als MMA-Fan bedeutet das: Der eigentliche Titelkampf rückt vorerst in den Hintergrund, während zwischen zwei potenziellen Herausforderern ein Platz an der Spitze ausgespielt wird. Makhachev selbst begründet seine Absage nicht mit einer konkreten Verletigung oder einem bestimmten Datum, sondern mit der Einschätzung, dass Prates derzeit nicht der richtige Gegner für ihn sei.
Warum Makhachev Prates nicht herausfordert
Makhachev stellt vor allem das jüngste Ergebnis von Prates infrage. Prates hatte zuletzt gegen Ian Machado Garry verloren. Makhachev hatte Garry selbst besiegt. Nach Darstellung von ABC.es sieht der Champion darin ein Argument gegen einen direkten Kampf: Ein Gegner, der gerade gegen Garry verloren habe, sei seiner Einschätzung nach nicht der passende Herausforderer für eine nächste Titelverteidigung.
Die Aufstellung der UFC
Statt Makhachev unmittelbar gegen Prates antreten zu lassen, will die UFC nach den Angaben der Quelle zunächst den Ecuadorianer Michael Morales gegen Prates antreten lassen. Morales wartet demnach auf eine Chance auf den Titel und soll durch diesen Kampf gegen Prates den Platz vor Makhachev erobern.
„Man bot mir einen Kampf gegen Prates an, der kürzlich gegen Ian Garry verloren hat – jemanden, den ich besiegt habe. Wenn ich ihn besiegen würde, wäre Morales der Nächste in der Reihe, der gerade nicht kämpft und auf eine Titelchance wartet. Lasst sie einfach miteinander kämpfen, und wir werden herausfinden, wer der echte Herausforderer ist.“
Der Sieger des Interimskampfs soll nach den Angaben von ABC.es anschließend der nächste Gegner von Makhachev werden. Damit würde der Kampf zwischen Prates und Morales nicht nur um den Interimstitel gehen, sondern auch darum, wer sich als Herausforderer für den Champion positioniert.
Prates gegen Morales: Zwei Wege zum Titel
Carlos Prates steht nach seiner Niederlage gegen Ian Garry unter Druck. Ein Sieg gegen Morales wäre deshalb ein direkter Versuch, sich wieder in die Titellandschaft der UFC zurückzuholen. Je nach Ausgang des Kampfes könnte er Makhachev direkt gegenübertreten.
Michael Morales wiederum wartet laut Quelle auf eine Gelegenheit, um selbst um den Titel anzutreten. Der Ecuadorianer würde mit einem Sieg über Prates nicht nur den Interimstitel gewinnen, sondern zugleich die Position als möglicher nächster Herausforderer von Makhachev stärken.
Für die UFC ist diese Konstruktion naheliegend: Der Sieger des Interimskampfs erhält eine zusätzliche Chance, sich zu beweisen, bevor er dem Champion gegenübersteht. Gleichzeitig entsteht ein klarer Plan für den nächsten großen Kampf in der 170-Pfund-Division.
Was die wirtschaftlichen Gerüchte über Makhachevs Entscheidung bedeuten
Über die Gründe für den abgelehnten Kampf gegen Prates gab es bereits zuvor unterschiedliche Deutungen. ABC.es berichtet, dass im Vorfeld Gerüchte über Makhachevs wirtschaftliche Forderungen kursierten. Belegt ist in der vorliegenden Quelle aber vor allem seine öffentliche Begründung: Er hält Prates nicht für den passenden Gegner und möchte ihn zunächst gegen Morales antreten lassen.
Damit ist der entscheidende Punkt nicht der vermutete Streit um die Gage, sondern die von Makhachev selbst genannte Reihenfolge im Weltergewicht. Der Champion stellt damit klar, dass der Weg zu seinem nächsten Titelkampf über den Kampf der beiden Herausforderer führen soll.
Der 30. Januar in Toronto wird zum Wendepunkt
Mit der Entscheidung verschiebt sich die Spannung im Weltergewicht auf einen anderen Kampf: Prates und Morales messen sich in Toronto um den Interimstitel. Der Gewinner erhält damit nach den Angaben von ABC.es den Status des nächsten Herausforderers für Makhachev.
Für die Fans ist das ein klarer Prüfstein: Wer kann sich nach dem Kampf gegen Prates behaupten? Und kann Makhachev seinen Titel gegen den Sieger verteidigen, oder hatte seine Absage, gegen Prates zu kämpfen, noch eine andere, bislang nicht öffentlich genannte Ursache?
Was sich nach dem 30. Januar in Toronto zeigt, wird die Titellandschaft der UFC verändern. Sicher ist bislang nur: Makhachev wird Prates an diesem Abend nicht gegenüberstehen. Zwischen Prates und Morales geht es um mehr als einen einzelnen Titel – es geht um den direkten Weg zum Champion.
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