Angebliches Geständnis: Was der Freund vor der Jury sagte
Ein Freund sagt vor der Geschworenenjury aus, Beau Lamarre-Condon habe ihm im frühen 2024 gestanden, zwei Tötungen begangen zu haben und ihn um Hilfe beim Fortbringen der Leichen gebeten. Dem 31-Jährigen wird vorgeworfen, Jesse Baird und Luke Davies am 19. Februar 2024 in Paddington erschossen zu haben.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Beau Lamarre-Condon: Freund schildert angebliches Geständnis.
Ein Freund gab vor der Geschworenenjury wieder, Beau Lamarre-Condon habe ihm im frühen 2024 gestanden, zwei Tötungen begangen zu haben. In seiner Erinnerung wurde der erste Mann in den Kopf geschossen, der zweite Mann durch die Tür. Dem 31-Jährigen wird vorgeworfen, Jesse Baird und Luke Davies am 19. Februar 2024 im Haus von Baird in Paddington mit Lamarre-Condons Polizeidienstwaffe erschossen zu haben.
Dem Bericht von The Guardian zufolge erzählte Lamarre-Condon dem Freund außerdem, die beiden Tötungen seien für ihn eine außerkörperliche Erfahrung gewesen. Anschließend habe Lamarre-Condon versucht, das Gespräch als Witz darzustellen. Der Freund berichtete zudem, dass der Beschuldigte ihn um Hilfe beim Fortbringen der Leichen bat.
Die Erinnerung des Zeugen bündelt damit zwei Ebenen: den Ablauf der Schüsse und die Art, wie der Beschuldigte mit dem Gespräch umging. Beide Elemente stammen aus derselben Quelle – der Erinnerung des Freundes.
Was der Freund vor der Jury aussagte
Die Erinnerung an das Gespräch
Der Freund erklärte der Jury, Lamarre-Condon habe ihm im frühen 2024 gesagt, er habe den ersten in den Kopf und den zweiten durch die Tür erschossen. Er berichtete außerdem, der Beschuldigte habe ihn um Hilfe beim Fortbringen der Leichen gebeten.
Ich habe den ersten in den Kopf geschossen und den zweiten durch die Tür geschossen.
Der Zeuge schilderte den Ablauf der beiden Schüsse. Außerdem berichtete er von einer Bitte um Hilfe beim Fortbringen der Leichen. Diese Details machen die Aussage konkret. Im Bericht werden sie jedoch durchgehend als Erinnerung des Freundes wiedergegeben.
Die außergewöhnliche Beschreibung und der Witz
Wie Lamarre-Condon das Gespräch dargestellt haben soll
Der Freund will gehört haben, dass Lamarre-Condon die beiden Tötungen als außerkörperliche Erfahrung für sich bezeichnet habe. Danach habe der Beschuldigte versucht, das Gespräch als Witz abzutun.
Damit beschreibt die Aussage zwei getrennte Elemente: eine ungewöhnliche Deutung der Taten und den Versuch, das Gespräch anschließend zu verharmlosen. Für die Geschworenen ist deshalb nicht nur der Inhalt des angeblichen Geständnisses relevant, sondern auch der Umgang des Beschuldigten damit.
Der Vorwurf: Polizeidienstwaffe, Paddington, 19. Februar 2024
Die Fakten der Anklage
Lamarre-Condon ist 31 Jahre alt. Ihm wird vorgeworfen, die beiden Männer am 19. Februar 2024 erschossen zu haben. Als Tatort nennt der Bericht das Haus von Jesse Baird in Paddington.
Ein weiteres zentrales Detail ist die verwendete Waffe: Es handelt sich dem Vorwurf zufolge um Lamarre-Condons Polizeidienstwaffe. Damit verbindet der Fall zwei Tötungen, einen konkreten Tatort und ein festes Datum mit der Aussage eines Freundes über ein angebliches Geständnis.
Was die Aussage für den Prozess bedeutet
Ein Hinweis, keine gerichtliche Feststellung
Dem Gericht liegt eine konkrete Schilderung eines Gesprächs vor. Diese Schilderung umfasst den Inhalt des angeblichen Geständnisses, die Beschreibung der beiden Tötungen als außerkörperliche Erfahrung für Lamarre-Condon, den anschließenden Versuch, das Gespräch als Witz darzustellen, und die Bitte um Hilfe beim Fortbringen der Leichen. All diese Elemente stammen aus der Erinnerung des Zeugen.
Lamarre-Condon wird deshalb weiterhin beschuldigt, Baird und Davies erschossen zu haben. Die neue Aussage macht den Vorwurf konkreter, ersetzt aber keine gerichtliche Feststellung. Ob die Aussage als belastbarer Hinweis gewertet wird, entscheidet das Gericht.
Fazit: Das angebliche Geständnis vertieft die Beweislage
Der Freund will gehört haben, dass Lamarre-Condon ihm gestanden habe, zwei Tötungen begangen zu haben. Außerdem habe Lamarre-Condon ihn um Hilfe beim Fortbringen der Leichen gebeten. Hinzu kommen die ungewöhnliche Rede von einer außerkörperlichen Erfahrung und der Versuch, das Gespräch als Witz abzutun.
Der aktuelle Stand lautet deshalb klar: Es gibt einen schwerwiegenden Vorwurf und eine detaillierte Zeugenaussage. Die Bewertung der Aussage obliegt dem Gericht.
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