Godzilla Minus Zero startet mit 31,6 Millionen Dollar

„Godzilla Minus Zero“ übernimmt die Kinokasse mit 31,6 Millionen Dollar in den ersten drei Tagen und schlägt „The Cat in the Hat“ deutlich. Der japanische Monsterfilm startet damit nicht nur auf Platz eins, sondern stellt laut Just Jared einen Meilenstein der Box-Office-Geschichte dar.

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TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Godzilla Minus Zero: 31,6 Millionen Dollar zum Start.

Am 8. November 2026 berichtet Variety über einen Kinostart, der weit mehr ist als ein gewonnenes Wochenende: „Godzilla Minus Zero“ erzielt in den ersten drei Tagen 31,6 Millionen US-Dollar in 3.254 Kinos. Damit übernimmt der japanische Monsterfilm die Kinokasse und setzt einen neuen Startrekord für einen Live-Action-Fremdsprachigenfilm in Nordamerika.

Der bisherige Rekordhalter war „Hero“ aus dem Jahr 2002 mit 17,8 Millionen Dollar. Godzilla liegt nicht nur am ersten Wochenende, sondern auch beim erreichten Publikum weit vorn. Besonders auffällig: 40 Prozent seiner Startumsätze stammen allein aus den größeren und helleren IMAX-Sälen.

Warum der Godzilla-Start die Liga verändert

12,7 Millionen Dollar kamen in den ersten drei Tagen aus IMAX. Damit stammt fast doppelt so viel Umsatz aus diesem Format wie aus allen übrigen Kinos zusammen. Das erklärt, warum das Team um Takashi Yamazaki dem Publikum so gezielt das Kinoerlebnis verkauft hat.

Chance Huskey, Vertriebschef bei Gkids, sagte: „Wir sind so glücklich, dass das Publikum ‚Godzilla Minus Zero‘ in einem bisher unerreichten Maßstab für einen internationalen Film annimmt.“ Der von Toho produzierte Film ist laut Variety außerdem die erste japanische Produktion, die vollständig für IMAX gedreht wurde.

Die Nachfrage galt dabei nicht nur den IMAX-Sälen. Dolby- und andere große Bildformate brachten zusammen 74 Prozent der verkauften Tickets. Zum Vergleich: „The Odyssey“ kam im gleichen Wochenende auf 53 Prozent aus diesen Formaten.

Die Reaktionen passen zum Rekordstart. Auf Rotten Tomatoes erreicht der Film 90 Prozent, im CinemaScore-Publikumstest erzielt er die Note A. David A. Gross, Herausgeber des Box-Office-Newsletters FranchiseRe, sieht darin einen weiteren Treffer der Godzilla-Reihe: „Kritiken und Publikumsbewertungen sind erneut hervorragend. Das Debüt dieses Wochenendes hebt die japanische Produktion auf ein neues Niveau.“

Der Rekord baut auf „Godzilla Minus One“ auf

Der Erfolg schließt direkt an den ersten Godzilla-Film an. „Godzilla Minus One“ startete 2023 unerwartet stark mit 11,4 Millionen Dollar in Nordamerika. Daraus wurden später 57 Millionen Dollar im nordamerikanischen Markt und 113 Millionen Dollar weltweit. Der Film gewann außerdem einen Oscar für die besten visuellen Effekte.

„Godzilla Minus Zero“ setzt zwei Jahre später an. In der Handlung regeneriert Godzilla und taucht erneut auf, um gegen ein neues Monster anzutreten, das das Nachkriegsjapan bedroht. Die Rekordzahlen zeigen, dass der erste Film nicht nur eine Fangemeinde geschaffen hat: Das Publikum ist inzwischen auch bereit, den Fortsetzungsstart mit deutlich höheren Einspielungen zu besuchen.

Der auffällige Unterschied zur ersten „Godzilla“-Produktion liegt in der Verteilung. „Minus One“ eröffnete mit 11,4 Millionen Dollar. „Minus Zero“ kommt in den ersten drei Tagen auf 31,6 Millionen Dollar. Zusammen mit dem Ausbau auf 3.254 Kinos macht das aus dem japanischen Produkt einen der größten Kinostarts der Woche.

„The Cat in the Hat“ hat mehr Kinos, aber weniger Geld

„The Cat in the Hat“ startet in 4.003 Spielstätten und damit in 749 Kinos mehr als Godzilla. Das Ergebnis fällt trotzdem niedriger aus: 20 Millionen Dollar gegenüber 31,6 Millionen Dollar. Der Vorsprung des japanischen Films beträgt damit 11,6 Millionen Dollar.

Variety bezeichnet den Start des animierten Kinderfilms als schwach. Das Publikum bewertete ihn allerdings ebenfalls mit CinemaScore-Note A, während die Kritiker bei Rotten Tomatoes nur 45 Prozent vergaben. Die hervorragende Publikumsreaktion könnte dem Film helfen, länger in den Kinos zu bleiben.

International sammelte „The Cat in the Hat“ lediglich 10 Millionen Dollar aus 60 Märkten. Damit liegt sein globaler Start bei 30,5 Millionen Dollar – bei einem Produktionsbudget von 92 Millionen Dollar. Da die Kinobetreiber ungefähr 50 Prozent der Ticketeinnahmen behalten, wird ein großer Teil des Starts über die Kinokassen wieder hereinkommen müssen.

Das Umfeld war für den Familienfilm trotzdem nicht außergewöhnlich hart: Seit dem September gab es laut Variety kaum Unterhaltung für Familien mit kleinen Kindern. Auch Disneys und Pixars „Hoppers“ erreichte im Frühjahr 45 Millionen Dollar beim Start. Frühere Dr.-Seuss-Produktionen wie „Der Grinch“ mit 67 Millionen Dollar und „Der Lorax“ mit 70 Millionen Dollar hatten zudem deutlich höhere Eröffnungszahlen als „The Cat in the Hat“.

Gross nennt den Start deshalb weich, verweist aber auf ein zweites Standbein: Familienanimation könne über digitale Verkäufe, Verleih, Streaming und Fernsehrechte zusätzliches Geld einspielen. Genau dort sieht er die Möglichkeit, einen Teil der Kosten wieder hereinzuholen.

Ein großer Wochenende-Markt mit internationalen纪录titeln

Die Kinokasse erreichte insgesamt 114 Millionen Dollar und lag damit 86 Prozent über dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, als „Predator: Badlands“ die Box Office anführte. Die Umsätze seit Jahresbeginn stiegen auf 8,6 Milliarden Dollar, ein Plus von 20 Prozent gegenüber 2025.

Ein weiterer großer internationaler Start war „Ramayana: Rise of a Legend“. Der zweite Teil der indischen Verfilmung erzielte in 1.300 Kinos 8,6 Millionen Dollar am traditionellen Wochenende und insgesamt 12,1 Millionen Dollar in den ersten vier Tagen. Damit erhielt der Film die bislang weiteste nordamerikanische Verteilung eines indischen Films. Seine beiden Teile kosteten zusammen 500 Millionen Dollar; weltweit kamen 55,7 Millionen Dollar zusammen, davon 32 Millionen Dollar in Indien und 3 Millionen Dollar im Vereinigten Königreich.

Der Vergleich mit Godzilla verdeutlicht die Unterschiede zwischen den Märkten. „Godzilla Minus Zero“ startet in 3.254 Kinos, erzielt 31,6 Millionen Dollar und bricht einen nordamerikanischen Rekord. „The Cat in the Hat“ ist mit 4.003 Spielstätten breiter verteilt, kommt aber nur auf 20 Millionen Dollar. In diesem Wochenende zählt damit nicht allein die Zahl der Kinos: Bei Godzilla entscheiden der gewonnene Vorsprung und das außergewöhnliche Engagement für das Kinoformat.

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