Das Highlight kam vor dem Bully: Mannheim siegt gegen Frankfurt

Die Adler Mannheim gewinnen in der DEL gegen die Löwen Frankfurt. Sportschau nennt den Erfolg verdient und hebt Plachtas besonderen Abend hervor, dessen Höhepunkt schon vor dem Auftaktbully lag.

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TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Mannheim gewinnt das Derby: Ein früher Höhepunkt für Plachta.

Der Endstand klingt klar: Die Adler Mannheim gewinnen das Nachbarschaftsduell gegen die Löwen Frankfurt mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0). In jedem der drei Abschnitte fiel genau ein Tor. Sportschau spricht ausdrücklich von einem verdienten Erfolg – und der vorherige Wochenende empfahl sich auch, den anderen nicht zu unterschätzen.

Der Blick nach vorn

Die Ausgangslage war unterschiedlich. Mannheim hatte am vergangenen Wochenende eine vermeidbare Niederlage gegen die Schwenninger Wild Wings kassiert. Frankfurt war dagegen mit einem 4:1 gegen die Iserlohn Roosters gestartet und hatte sich etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. Im ausverkauften Nachbarschaftsduell entschieden die Adler die Partie dann deutlich für sich.

Plachtas 813. Spiel: Das Highlight kommt vor dem Bully

Vor dem Anstoß

Matthias Plachta war an diesem Abend mehr als der nominelle Starting Player. Der 35-Jährige absolvierte sein 813. DEL-Spiel für die Adler und ist damit nun Rekordhalter des Clubs. Noch vor dem Auftaktbully liefen in der ausverkauften Arena Highlights aus seiner Karriere auf dem Videowürfel. Damit war das eigentliche Highlight des Abends schon gesetzt, bevor der erste Puck gespielt wurde.

Seine Rolle auf dem Eis

Plachta blieb auch im Spiel nicht blass: In der 27. Minute bereitete er das Tor zum 2:0 mit einem starken Pass auf Patrick Brown vor. Später verfehlte er zweimal eine Auszeichnung – zuerst mit einem Handgelenksschuss in der 46. Minute, später auch mit einem Treffer zum Jubiläum zehn Minuten vor Spielende.

Macek bricht die Null: 1:0 nach dem ersten Drittel

Frankfurt bleibt erfolgreich

Frankfurts Konrad Abeltshauser kassierte früh eine Zeitstrafe. Auslöser war ein Stock der Gastgeber, der einen Mitspieler getroffen hatte. Die Gäste verteidigten die folgenden zwei Minuten stark und blieben trotz der Unterzahl ohne Gegentor. Danach waren die Adler am Ende des Drittels besser drin und zwangen Frankfurts Torhüter Adam Scheel zu mehreren Paraden.

Der 9. Minute entscheidet

In der 9. Minute landete der Puck bei Brooks Macek, der überlegt zur Führung abschoss. Der 27-jährige Scheel war machtlos, danach stand es 1:0. Macek hatte in der 12. Minute auch die Chance auf das 2:0, doch Scheel parierte seinen Abschluss aus kurzer Distanz. Auf der anderen Seite zwang Ty Glover Keeper Jake Hildebrand zu einer Parade. Am Ende des ersten Drittels blockierten die Mannheimer zudem Frankfurts zwei Abschlüsse aus aussichtsreicher Position, ehe Matthew Wedmann nach einem Konter am Tor vorbeizielte.

Plachta liefert den Pass: Browns 2:0 in der 27. Minute

Die Adler starteten aktiver ins Mitteldrittel. Nach einer Strafe gegen Cameron Brace spielten sie erneut in Überzahl – und diesmal nutzten sie den Vorteil. Plachta bediente Patrick Brown mit einem starken Pass. Der 34-Jährige ließ sich die Chance aus kurzer Distanz nicht nehmen und traf zum 2:0 in der 27. Minute.

Frankfurt bleibt dran

Danach musste Mannheims Dan Renouf für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Löwen machten Druck, doch Maksim Matushki verfehlte die gute Gelegenheit zum Anschluss. Nach einer weiteren Strafe gegen Abeltshauser blieben die Adler in Unterzahl ohne Folgen. Sekunden nach dem Ablauf dieser Strafe spielten die Frankfurter eine Vier-gegen-eins-Situation zu schlampig aus. In der 35. Minute lag der Ball deshalb weiterhin beim Rekordhalter Plachta und seinen Kollegen.

22 Sekunden vor der Sirene: Frankfurts Tor zählt nicht

Frankfurt drängte zum Ende des Mitteldrittels vor das Mannheimer Tor. 22 Sekunden vor der Sirene lag der Puck im Netz der Gastgeber. Die Referees pfiffen den Treffer jedoch wegen Behinderung des Torhüters ab. Auch nach Ansicht der Videobilder hatte die Entscheidung Bestand. Der Zwischenstand nach zwei Abschnitten blieb deshalb 2:0 für Mannheim.

Kälble schließt ab: Das leere Tor bringt das 3:0

Das Schlussdrittel begann erneut mit einer Strafe gegen die Adler, wieder traf es Renouf. Frankfurt konnte aber keinen nennenswerten Druck aufbauen. In den ersten acht Minuten brachten die Löwen nicht einen Torschuss an, sodass die Derbystimmung kaum aufkam und das Spiel etwas vor sich hinplätscherte.

Plachta scheitert zweimal

Die Chancen blieben weitgehend bei Mannheim. Plachta versuchte es in der 46. Minute mit einem Handgelenksschuss, doch Scheel war erneut auf dem Posten. Auch zehn Minuten vor dem Ende verpasste der Club-Rekordhalter einen Treffer zum Jubiläum. Frankfurt handelte sich zwei weitere Strafen ein. Dadurch lag eher ein dritter Mannheimer Treffer in der Luft als ein Anschluss der Löwen.

Das Ende ist nicht spektakulär, aber deutlich

Kurz vor Schluss nahm Frankfurt den Keeper Scheel vom Eis. Stattdessen traf Lukas Kälble mit dem Empty-Net-Goal in der 60. Minute zum Endstand. Das Derby endete ohne die ganz großen Höhepunkte, aber mit einem klaren 3:0-Sieg der Adler Mannheim.

Der ausführliche Bericht

Der Bericht von Michi Glang ist auf 23.10.2026, 22:14 Uhr datiert; als Sendungstermin ist 22:03 Uhr angegeben. Die vollständige Meldung findest du bei Sportschau.

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