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HBO: Poison-Ivy-Serie in Entwicklung – Lauren LeFranc produziert

HBO entwickelt eine TV-Serie mit Poison Ivy. Lauren LeFranc produziert das Projekt. Laut dem Hollywood Reporter soll das Projekt nicht in Matt Reeves’ Batman-Universum liegen.

4 Min. Lesezeit
HBO: Poison-Ivy-Serie in Entwicklung – Lauren LeFranc produziertAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert HBO entwickelt eine Poison-Ivy-Serie – Lauren LeFranc produziert das Projekt.

Am 21. Oktober 2026 um 12:24 Uhr PT bestätigte Variety eine Poison-Ivy-Serie für HBO. Zentral beteiligt ist Lauren LeFranc, die The Penguin entwickelt hat und als Showrunnerin fungierte. Der Hollywood Reporter meldete am selben Tag um 14:41 Uhr, LeFranc sei für HBO und DC Studios in Gesprächen über die Produktion.

Die Meldungen klingen unterschiedlich, sagen aber dasselbe: Es gibt ein konkretes Projekt, aber noch keine fertige Serie. Poison Ivy soll die Hauptfigur werden, LeFranc die producing Kraft dahinter. Cast, Autorenteam und weitere Produktionsdetails nennen beide Berichte noch nicht.

Das Projekt steht – Besetzung und Autoren noch nicht

Der bestätigte Kern

Variety bezeichnet das Vorhaben als „in the works“ und nennt LeFranc als Produzentin. Der Hollywood Reporter schreibt, sie befinde sich mit HBO und DC Studios in Gesprächen. Diese Nuance ist wichtig: Die Figur, der Sender und die verantwortliche Produzentin sind benannt, der endgültige Produktionsstart ist es nicht.

Was noch fehlt

Der Hollywood Reporter nennt das Projekt ausdrücklich in frühen Stadien. Für die Serie sind weder Cast- noch Autorenentscheidungen bekannt. HBO selbst wollte sich nicht äußern. Dass Deadline zuerst berichtete, macht die Bestätigungen von Variety und Hollywood Reporter zur Einordnung dieses Wegs nachvollziehbar.

LeFranc bringt die Erfahrung aus „The Penguin“ mit

Eine Produzentin mit Batman-Erfahrung

LeFranc ist die Schöpferin und Showrunnerin von The Penguin. Die Serie startete 2024 auf HBO und war das erste Live-Action-Spin-off eines Batman-Films. Ihr Ausgangspunkt war Colin Farrells portrayal des Oswald Cobblepot in Matt Reeves’ The Batman von 2022.

Die Serie traf bei Kritik und Publikum gut: Variety beschreibt ihre Geschichte als düsteren Gangster-Thriller. Farrell gewann für seine Hauptrolle einen Emmy und einen Golden Globe; die Serie erhielt mehrere Nominierungen als beste Miniserie. Der Hollywood Reporter nennt außerdem nine Emmys im Jahr 2025.

Vor The Penguin war LeFranc bereits als Drehbuchautorin und Produzentin für Marvels Agents of SHIELD bei ABC tätig. Für das neue Projekt bedeutet das: Sie kennt den mehrteiligen Superhelden-Stoff nicht erst aus der Theorie, sondern hat bereits eine HBO-Serie mit Batman-Bezug über mehrere Jahre entwickelt und produziert.

Die Handlungswelten bleiben getrennt

Warum der Batman-Bezug trotzdem nicht automatisch Continuity bedeutet

Bei The Penguin ist die Verbindung zu Reeves’ Filmwelt eindeutig: Farrell kehrte in seiner aufwendig verformten Rolle zurück, und Reeves selbst war als Executive Producer beteiligt. Der Hollywood Reporter hält das neue Poison-Ivy-Projekt jedoch ausdrücklich außerhalb dieses Batman-Universums.

Damit liegt der naheliegende Irrtum auf der Hand: LeFrancs Arbeit an The Penguin spräche automatisch für dieselbe Handlungswelt. Die Quelle zieht ausdrücklich einen anderen Schluss. Verbunden sind die beiden Projekte vor allem über LeFrancs Personal und Produzentenerfahrung, nicht über eine bestätigte gemeinsame Continuity.

Poison Ivy hatte noch nie ihre eigene Hauptserie

Eine Figur mit 60 Jahren Comic-Geschichte

Poison Ivy ist Dr. Pamela Isley. Im Batman-Comic seit 1966 bekannt, ist sie eigentlich Botanikerin und erlangt übernatürliche Kräfte, mit denen sie Pflanzen kontrolliert. Variety beschreibt sie als grüne Femme fatale, deren Fähigkeiten auch menschliche Gedanken beeinflussen können. Ihre bekannteste live-action Verfilmung至今 bleibt Uma Thurman in Batman & Robin von 1997.

In Live-Action-Serien war Poison Ivy previously in Gotham und Batwoman zu sehen. Im Animationsbereich hatte sie deutlich mehr Raum, etwa in Batman: The Animated Series, Batman: The Brave and the Bold, Harley Quinn, The New Batman Adventures und Young Justice. Lake Bell sprach die Figur recently in Harley Quinn und spielte die Freundin der Titelfigur.

Eine eigene Fernsehserie, in der Poison Ivy durchgehend im Mittelpunkt steht, gab es bislang nicht. Auch in den Batman-Filmen war sie nie die Hauptfigur. Das geplante HBO-Projekt würde die Figur deshalb auf eine bislang ungewohnte Weise in den Vordergrund rücken.

Der Batman-Terminkalender macht die Abgrenzung greifbar

Ein Film am 22. Oktober, der zweite Teil erst 2028

Die Meldung über Poison Ivy kam einen Tag vor dem Kinostart von Clayface, einem Batman-Schurkenfilm von Regisseur James Watkins. Variety ordnet ihn ausdrücklich nicht in Robert Pattinsons und Reeves’ Filmwelt ein. Der nächste Teil von Reeves’ Batman-Reihe, The Batman Part II, ist für den 18. Februar 2028 angesetzt.

Bei The Penguin selbst gibt es dagegen keine zweite Staffel: HBO hat die Verlängerung nicht beschlossen. Die abgeschlossene HBO-Serie mit neun Emmys 2025 bleibt damit der direkte Erfolgsbeleg für LeFranc – die Poison-Ivy-Serie steht dagegen noch am Anfang und ist in ihrer Ausgestaltung deutlich weniger konkret.

Was die Meldung jetzt festlegt

Für dich ist der klare Stand: HBO entwickelt eine Serie über Poison Ivy, Lauren LeFranc ist die zentrale Produzentin, und der Hollywood Reporter nennt zusätzlich DC Studios als Gesprächspartner. Eine Besetzung, ein Autorenteam und ein Starttermin fehlen genauso wie eine offizielle HBO-Ankündigung.

Und die wichtigste Abgrenzung lautet: Nach den vorliegenden Berichten wird Poison Ivy nicht in Matt Reeves’ Batman-Universum angesiedelt. Die Verbindung zu The Penguin ist personell und handwerklich belegt – eine gemeinsame Filmwelt ist es nicht.

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Quellen

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